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Vorlesemoment zum bundesweiten Vorlesetag

Zum Vorlesetag: Unser liebster Lesemoment

Jedes Jahr veranstaltet die Stiftung Lesen am dritten Freitag im November den bundesweiten Vorlesetag. 2014 fällt die Veranstaltung auf den 21. November. An diesem Tag heißt es vorlesen was das Zeug hält, an öffentlichen Orten aus bekannten Büchern oder im Stillen zu hause. Librileo hat schon vorab eine Blogparade zum Thema “Dein liebster Lesemoment” gestartet und wir beteiligen uns gerne mit unserem derzeit liebsten Lesemoment.

Gesund lesen

Leseratte war gerade erst krank mit hohem Fieber und Schmerzen im Hals und am Kopf, wie er sagte. Mit glasigen Augen lag er abwechselnd im Bett und auf dem Sofa. Das einzige, was ihn aufmuntern konnte, waren Bücher. Und so legte ich mich neben ihn und las ihm abwechselnd aus seinen derzeitigen Lieblingsbüchern, wie Osman, der Angler, Petterson und Findus sowie aus seinen gesammelten Polizei-, Bagger-, Laster- und Feuerwehrbüchern vor. Immer und immer wieder … und abends noch sein Lieblings-Gute Nacht-Buch Plönk, das er schon fast auswendig kennt.

Plötzlich hatte er die Schmerzen und das Fieber vergessen und seine glasigen Augen waren in die Ferne geschweift zu den Geschichten, die ich ihm vorgelesen hatte. Die Krankheit war für diese Momente fast aus unseren Köpfen verschwunden.

Unser liebster Lesemoment

Bücher können nicht gesund machen, aber sie können dabei helfen, Sorgen und Krankheiten für einen kurzen Moment zu vergessen. Beim gemeinsamen Vorlesen kann man es sich gemütlich machen und besondere Augenblicke teilen ohne viel Aufhebens zu machen. Dabei tankt man unheimlich viel Kraft und fühlt sich auf einmal besser.

Deshalb ist dies unser liebster Lesemoment 2014, der den besonderen Zauber von Büchern und dem Vorlesen an sich ganz besonders deutlich werden lässt.

Der Tigerkaefer_Cover Beltz und Gelberg

Der Tigerkäfer

“Der Tigerkäfer” von Erwin Moser. Da muss ich erst mal an meine eigene Kindheit denken, in der ich Erwin Mosers Bücher geradezu verschlungen habe. Eins meiner Lieblingsbücher war “Ein Käfer wie ich” über Mehli, den Mehlkäfer. Viele Jahre später sitze ich nun mit Lesemaus und Leseratte auf dem Sofa und lese aus dem “Tigerkäfer” vor.

Erwin Mosers “Fabelhafte Geschichten”

Erzählt werden 16 “Fabelhafte Geschichten” aus der Welt der kleinen Tiere und Dinge, angefangen bei zwei Angsthasen, die immer Angst haben und den Wunschhasen kennenlernen, der ihnen beibringt, wie man mutig ist. Über einen einsamen Frosch, der noch nie einen anderen Frosch gesehen hat und durch ein Gewitter Freunde findet. Bis hin zur Geschichte von den fünf Holzwürmern, die schon immer am selben Ort lebten und von denen der älteste versucht, sich aus dem Balken herauszufressen. Und natürlich die Erzählung “Der Tigerkäfer”, die dem Buch seinen Titel gegeben hat, in der ein stinkender Kartoffelkäfer feststellt, dass er ein verzauberter Tiger ist.

Die große Welt im Kleinen in “Der Tigerkäfer”

Dem österreichischen Kinder- und Jugendbuchautor, der 1954 in Wien geboren wurde und 1980 mit “Jenseits der großen Sümpfe” sein erstes Buch veröffentlichte, gelingt es wie kaum einem anderen, die große Welt im Kleinen darzustellen. Die liebevollen, leichten und ausdrucksstarken Zeichnungen seiner Bücher untermalen auch in “Der Tigerkäfer” seine bildreiche und einfühlsame Sprache. Die Geschichten eignen sich wunderbar zum gemeinsamen Kuscheln und Vorlesen für zwischendurch, unterwegs, auf dem Sofa oder im Bett.

Buchinformationen:

Erwin Moser: Der Tigerkäfer. Fabelhafte Geschichten von Erwin Moser, für Kinder ab 5 Jahre, erschienen bei Beltz & Gelberg, 2012

Lies im Buch: Moser, Erwin – Der Tigerkäfer

Große Librileo Vorleseaktion

Die große Librileo Vorleseaktion

Am 11. Juni 2014 startet zusammen mit dem Verlag Beltz & Gelberg unter dem Motto “Lachen, lesen, lernen” die erste große Librileo Vorleseaktion. Wir möchten Euch diese ans Herz legen, da es kaum etwas Schöneres und Wichtigeres gibt als das gemeinsame Lesevergnügen.

Die Idee dahinter: Eltern organisieren selbst Lesungen für ihre Kids, um ihnen zu zeigen, wie viel Spaß und Freude Lesen macht. Aus der ersten großen Vorleseaktion soll eine monatliche Veranstaltungsreihe werden, an der jeweils ein anderer Verlag beteiligt ist.

Wie funktioniert die erste große Librileo Vorleseaktion?

Vom 11. bis zum 17. Juni können sich Familien über eine Facebook-App an der großen Librileo Vorleseaktion beteiligen, wenn sie eine Lesung mit mindestens sechs Kindern und einem Elternteil organisieren möchten. Der Vorlesespaß kann überall veranstaltet werden, ob zu Hause, in der Kita oder im Park.

Am 18. Juni werden 25 Vorleser ausgelost und auf Facebook sowie per Email benachrichtigt. Sie erhalten von Librileo und seinen Partnern – neben dem Verlag Beltz & Gelberg sind auch Erdbär – Freche Freunde und die Wummelkiste beteiligt – eine pädagogisch wertvolle Vorlesebox mit Büchern, Anleitungen und anderen kleinen Präsenten, um das Vorlesevergnügen zu gestalten. Die Gewinne haben einen Gesamtwert von über 4000 Euro.

Auf der Facebook-Seite von Librileo könnt Ihr teilnehmen sobald es losgeht! Aktuelle Informationen findet Ihr außerdem bei Librileo.

Lola glänzt

Cover "Lola glänzt" © NordSüd Verlag

Cover “Lola glänzt” © NordSüd Verlag

Im Winter gehe ich mit Lesemaus und Leseratte gerne Enten füttern. Umso gespannter waren wir auf Lola, die Hauptfigur des Bilderbuches „Lola glänzt“ – entstanden als Gemeinschaftswerk der Autorin Irene Gunnesch und der Illustratorin Heide Stöllinger.

“Doch: nichts mit freier Sicht in den Tag!”

Als der Laufente Lola eines Tages nicht das sprichwörtliche Brett vor Augen, sondern eine Nacktschnecke die Sicht versperrt, ist sie erst einmal schrecklich genervt. Die Schnecke wiederum – namens Fiona Mona Glitzerspur – will kein Laufenten-Lieblingsessen mehr sein und sich durch die Sichtsperre Gehör verschaffen.

Mit Hartnäckigkeit, Charme und Schneckenglitzer schafft sie es, Lola zu umgarnen und von der Leibspeise zur Herzensfreundin zu werden.

Zu viel Glitzer ist gefährlich

Doch eitle Enten, die zu viel glänzen, leben gefährlich und laufen Gefahr, vom Fuchs entdeckt zu werden. Der Glitzer muss ab und Fiona Mona Glitzerspur verziert fortan nicht mehr die Ente, sondern den Fuchs mit ihrer Glitzerspur, um ihre Freundin zu warnen.

„Lola glänzt“ ist ein Bilderbuch, das sehr vielschichtig von der möglichen Freundschaft zwischen zwei sehr unterschiedlichen, eigentlich sogar verfeindeten Wesen erzählt und sich zudem noch mit dem Thema Eitelkeit auseinandersetzt.

Die mehrfach ausgezeichnete Illustratorin Heide Stöllinger  verwendet experimentelle Techniken bei der Gestaltung ihrer Bücher. Die Glitzerspur von Fiona Mona etwa ist aus den Spänen von angespitzten Ölkreiden entstanden, die sie mit Kleber fixiert hat. Ihr Stil ist frech, dynamisch und witzig. Zusammen mit der sehr lyrischen, für meine vierjährige Lesemaus aber nicht immer einfach verständlichen Sprache, von Heide Stöllinger ein künstlerisches Werk, das sich angenehm aus dem Mainstream der Bilderbuchlandschaft erhebt und zum Nachdenken anregt.

Buchinformationen:

Irene Gunesch / Heide Stöllinger: Lola glänzt, ab 4 Jahre, erschienen im NordSüd Verlag, 2014, erhältlich unter anderem in der Librileo-Bücherbox für 4-6-Jährige zum Thema “Freundschaft” vom Februar 2014.

Pinguin gefunden

Cover "Pinguin gefunden" © Aufbau-Verlag

Cover “Pinguin gefunden” © Aufbau-Verlag

Das derzeitige Lieblingsstofftier von meiner Leseratte ist sein „Limilum“. Immer abends vor dem Schlafengehen fragt er: „Wo ist mein Limilum?“ Hat er sich angefunden, kuschelt er sich mit ihm ins Bett und fordert „Zudecken Limilum!“. Limilum ist sein Pinguin und die beiden verbindet eine wunderbare Freundschaft.

Um das Thema Freundschaft geht es auch in „Pinguin gefunden“ von Oliver Jeffers, dem Buch der Bücherbox für 2- bis 3-jährige von Librileo für den Monat Februar. Das Bilderbuch von Oliver Jeffers erzählt eine Geschichte von Einsamkeit und Freundschaft.

Vor seiner Haustür findet ein kleiner Junge einen traurigen Pinguin und begibt sich mit ihm zusammen auf die Suche nach dessen Zuhause. Er klappert das Fundbüro ab, fragt die ignoranten Vögel, doch niemand – nicht mal seine Quietscheente – weiß Bescheid.

Die Reise zum Südpol

Schließlich findet er selbst heraus, dass Pinguine am Südpol leben und die beiden machen sich mit einem Ruderboot auf in Richtung Süden. Während der langen und aufregenden Überfahrt erzählt der Junge dem Pinguin Geschichten. Am Südpol angekommen sieht der Pinguin noch trauriger aus als je zuvor und der Junge stellt erschrocken fest, dass der Pinguin sich gar nicht verirrt hatte, sondern einfach nur einsam war. Und auch er möchte nun nicht mehr auf den Pinguin verzichten. Die beiden sind Freunde geworden.

„Pinguin gefunden“ ist ein sehr liebevolles Bilderbuch, dass vom Alleinsein erzählt und von Freundschaft. Die in Aquarelltechnik gemalten Hintergründe, die in kräftigen, vornehmlich blauen Farben gehalten sind, und die ausdrucksstarken Figuren verleihen dem Bilderbuch seinen besonderen Reiz. Leseratte ist nun abends nicht mehr nur auf der Suche nach seinem Limilum, sondern auch auf der Suche nach „Pinguin gefunden“. Denn er braucht Abend für Abend das beruhigende Gefühl, das entsteht, wenn der kleine Junge und der traurige Pinguin am Ende zueinander finden. So wie er und Limilum.

Buchinformationen:

Oliver Jeffers: Pinguin gefunden, ab 2-3 Jahre, erschienen im Aufbau Verlag, 2010, erhältlich unter anderem in der Librileo-Bücherbox für 2-3-Jährige zum Thema “Freundschaft” vom Februar 2014.

Lesestart © Stiftung Lesen_Fotograf_Oliver_Ruether

Lesestart: Drei Meilensteine für das Lesen

Seit November 2011 gibt es das Programm „Lesestart: Drei Meilensteine für das Lesen“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert und von der Stiftung Lesen durchgeführt wird.

Wie funktioniert Lesestart?

Das Programm wurde ins Leben gerufen, um Kindern das Sprechen- und Lesenlernen zu erleichtern und ihnen von Anfang an Zugang zu Büchern zu ermöglichen. Im Alter von einem, drei und sechs Jahren erhalten sie ein Lesestart-Set, das ein Buchgeschenk und Informationen rund ums Vorlesen für Eltern beinhaltet.

Von 2011 bis 2013 wird das erste Lesestart-Set in weiten Teilen Deutschlands von teilnehmenden Kinderärzten im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung U6 überreicht. Das zweite Set für Dreijährige ist ab November 2013 bis 2015 deutschlandweit in beteiligten Bibliotheken erhältlich. Ab 2016 wird das dritte Lesestart-Set für Schulanfänger ausgegeben.  Insgesamt sollen über einen Gesamtzeitraum von 8 Jahren 4,5 Millionen Lesestart-Sets an Kinder aus drei aufeinanderfolgenden Jahrgängen verteilt werden. Interessierte Eltern können auf der Webseite von Lesestart in Erfahrung bringen, welche Kinderärzte und öffentlichen Einrichtungen als Partner am Programm teilnehmen und wo begleitende Veranstaltungen durchgeführt werden.

Welche Idee steckt hinter Lesestart?

Angelehnt an das britische Konzept bookstart wurde von 2006 bis 2009 im Freistaat Sachsen das Modellprojekt „Lesestart – Mit Büchern wachsen“ durchgeführt. Die Evaluation des Programms ergab, dass 10 Prozent der teilnehmenden Eltern erst aufgrund der Initiative damit anfingen, mit ihren Kindern Bücher zu lesen. 30 Prozent erhöhten ihr Vorlesepensum und 25 Prozent sprachen danach vermehrt über Gelesenes und kauften oder liehen häufiger Bücher.
Ausgehend von diesen Ergebnissen beschloss das Bundesbildungsministerium, die Initiative „Lesestart“ nachhaltig auszuweiten. Das Programm wird wissenschaftlich begleitet, um auszuwerten, ob und inwiefern sich das Vorleseklima durch solche Maßnahmen in Deutschland positiv verändern lässt. Es bleibt zu hoffen, dass Lesestart auch bundesweit viele Kinder erreicht, denen ein Weg zum Buch ansonsten verwehrt gewesen wäre. Außer auf Deutsch sind online viele Informationen rund ums Lesen auch in 15 weiteren Sprachen erhältlich.

Info:
Lesestart: Drei Meilensteine für das Lesen
Ein Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Stiftung Lesen
Kostenlose Lesestart-Apps fürs Smartphone

Bild: © Stiftung Lesen; Fotograf: Oliver Rüther

Abc-Vorlesegeschichten

© Cover Abc-Vorlesegeschichten Prinzessinnen, Dudenverlag

© Cover “Abc-Vorlesegeschichten Prinzessinnen”, Dudenverlag

Wenn die Einschulung bevorsteht, fragen sich viele Eltern, wie sie die Lesefreude ihres Kindes früh fördern und welche Bücher zur Einschulung sie verschenken können. Die Abc-Vorlesegeschichten des Dudenverlags haben sich zum Ziel gesetzt, den Spaß am Lesen- und Schreibenlernen zu wecken.

Lesemaus und ich haben das Buch für Euch getestet. Wobei sie die größere Expertin von uns beiden ist, da sie zur Zeit nichts mehr liebt als Buchstaben zu schreiben und Schule zu spielen.

 

 

Lesespaß zur Einschulung für Prinzessinnen und Piraten

Zwei Ausgaben gibt es: Eine für Prinzessinnen, eine für Piraten. Darin befinden sich 26 Vorlesegeschichten für Vorschulkinder, für jeden Buchstaben eine. So soll spielerisch das Abc vermittelt werden.

Für den Buchstaben R etwa klingt das in der Prinzessinnen-Ausgabe so:
„In Rosalias Reich ist alles rosarot. Das findet Rosalia richtig romantisch. (…) Sogar ihre Ravioli verspeist Rosalia nur mit rosaroter Rosinensoße.“

Untermalt werden die Geschichten durch kindgerechte bunte Illustrationen von Dorothea Tust gespickt mit Sprachspielen und Rätseln zum Mitmachen. Dass bei so vielen Buchstaben der Inhalt manchmal ein wenig zu konstruiert klingt, ist den Abc-Vorlesegeschichten zu verzeihen.
Lesemaus jedenfalls hat es nicht gestört und das Buch kommt immer wieder zum Einsatz.

Buchinformationen:

Dagmar Binder: Abc-Vorlesegeschichten Piraten/Prinzessinnen, ab 5 Jahre, mit Bildern von Dorothea Tust, erschienen im Dudenverlag, 2012

Nasebohren ist schön

© Cover „Nasebohren ist schön“, Thienemann Verlag

© Cover „Nasebohren ist schön“, Thienemann Verlag

Als meine Lesemaus ihre Nase als Objekt der Begierde entdeckte und zum ersten Mal hingebungsvoll darin popelte, fühlte nicht nur ich mich manchmal peinlich berührt. Ermahnungen halfen da meist nichts und der Finger wanderte wieder und wieder ins Nasenloch  – als ob es nichts Schöneres gäbe.

Ist Nasebohren schön? Ja!

Nichts Schöneres? Genau damit beschäftigt sich das Bilderbuch von Daniela Kulot „Nasebohren ist schön“, denn für Elefant, Maus und Frosch junior gibt es nichts Schöneres als in der Nase zu bohren.

Doch die Eltern sind davon wenig begeistert und malen schreckliche Folgen an die Wand, die vom zu vielen Popeln herrühren können. Das reicht von der Nasenspitzenwurzelentzündung bei der Maus bis zum Rüsselbruch beim Elefanten. Davon abgeschreckt lassen die drei den Finger erst einmal aus der Nase, bis sie ihre Großeltern treffen. Die sehen das mit dem Nasebohren ganz anders als die Eltern.

Fazit: Lesenswertes Anti-Erziehungsbuch

„Nasebohren ist schön“ von Daniela Kulot ist keine Neuerscheinung, doch trotzdem einen Buchtipp wert. Denn es ist ein freches Anti-Erziehungsbilderbuch, das uns und unsere Kinder lehrt, dass  der Genuss auch mal der Konvention vorgezogen werden darf. Wenig pädagogisch wertvoll, aber entspannend.

Und Hand aufs Herz: Gibt es einen Erwachsenen, der nicht manchmal heimlich popelt? Und die intensive Popelphase? Die hörte bei Lesemaus von ganz allein wieder auf.

Buchinformationen:

Daniela Kulot: Nasebohren ist schön, Bilderbuch ab 4 Jahre, erschienen im Thienemann Verlag in verschiedenen Ausgaben, auch als Pixi-Buch der Reihe 206 im Carlsen Verlag erhältlich