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So wird Ihr Kind die Windel los

Pipi.Kacka. Gut gewickelt – ruckzuck windelfrei

Pipi. Kacka. Das Trockenwerden haben wir schon hinter uns, durchaus aber sehr interessante Erfahrungen damit gemacht (ein Klick auf den Link genügt, damit ihr wisst, was ich meine). Um euch den Weg zu erleichtert, verlose ich das Buch “Pipi. Kacka. Gut gewickelt – ruckzuck windelfrei” aus dem Trias Verlag.

Richtig wickeln ist wichtig

Darin erfahrt ihr, dass Töpfchentraining gar nichts bringt, auf die Signale des Kindes achten jedoch sehr viel. Wusstet ihr zum Beispiel, dass 1978 der größte Windelhersteller weltweit Windeln “für Babys bis 16 Kilogramm” angeboten hat, heute geht das bis 39 (!) Kilo. Viele weitere spannende Fakten rund ums Wickeln damals und jetzt sowie in anderen Kulturen findet ihr in dem Ratgeber.

Wie das mit dem Kacka so läuft vom Bauch bis zur Wurst des erwachsenen Essers wird als kleine Wissenseinheit voraus geschoben, bevor das Wickeln selbst und Themen wie der richtige Windelkauf, umweltfreundliches Wickeln, Hilfe bei wundem Po, unterwegs Wickeln, selbstgemachte “Feuchtis”, Stoffwindeln und viele mehr behandelt werden.

Trocken werden ist nicht schwer

Nachdem geklärt wurde, wie man richtig wickelt und welche Möglichkeiten es gibt, geht’s dann endlich zu Sache! Wie wird das Kind eigentlich trocken? Auf jeden Fall nicht mit Zwang, sondern indem man es liebevoll begleitet, darauf achtet, wann es muss, und die vielen anderen Tipps und Tricks des Buches beherzigt. Ganz so, wie es am besten zur eigenen Familie passt!

Verlosung

Wir verlosen ein Exemplar des Buches. Schreibt einfach in den Kommentaren, warum ihr das Buch gerne hättet. Die Verlosung läuft einschließlich bis zum 25. Januar 2017. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Buchinformation: Tatje Bartig-Prang – Pipi. Kacka. Gut gewickelt – ruckzuck windelfrei, Trias Verlag

Trocken werden @ SR

Trocken werden

“Ich hab’ Kacka gemacht!” – Das brüllt eigentlich nur Lesemaus (5) vom eigentlich “stillen” Örtchen aus, wenn sie eine helfende Hand braucht. “Ich hab’ Kacka gemacht!” – Das brüllte vor kurzem Leseratte. Leider nicht vom stillen Örtchen aus, sondern aus den Untiefen eines Häuschens auf dem Spielplatz. Stolz grinsend lugte er schließlich aus der Tür des Häuschens und präsentierte mir zwei ineinander verschlungene kleine Würstchen.

Ein Kacktag …

Was soll ich sagen? Ich hatte ihm die Windel ausgezogen, denn es war ein sehr heißer Tag und wir waren auf einem Spielplatz mit einer Pumpe. Und eigentlich, so dachte ich, kann man doch von einem schon recht großen kleinen Kerl mit 2,5 Jahren erwarten, dass er nach einer Windel verlangt, wenn ihm danach ist. Na ja, ich entfernte den Schlamassel und hörte eine Mutter ihre Kinder zurückpfeifen: “Geht da nicht hin, da hat jemand ins Häuschen Kacka gemacht. Böser Seitenblick auf mich.

… mit Pipi

Kurze Zeit später kam Lesemaus zu mir, die gefühlte Tonnen Obst gegessen hatte (es war ja so heiß). Sie sagte mir, dass sie nun mal eben auch ganz dringend groß müsse. Und weil kein Klo in der Nähe war, setzte ich sie auf einen mit einer Plastiktüte ausgestopften Buddeleimer. “Ich darf doch da auch Pipi reinmachen, oder?” Schwupps war’s schon zu spät und ich entsorgte eine fies aussehende Plastiktüte im Mülleimer. Dabei versuchte ich so wenig Aufsehen wie möglich zu erregen, die bösen Seitenblicke verfolgten mich aber weiter.

Nachdem Leseratte schließlich auch noch aus Versehen einen Stein auf die Schulter eines viel größeren Jungen geworfen hatte, der megalaut brüllte, und sein großes Geschäft mit einem kleinen Geschäft abgeschlossen hatte (ich brauche nicht zu erwähnen, dass dies wieder in besagtem Häuschen erledigt wurde), packte ich ihn endgültig zurück in die Windel und wir gingen nach Hause.

Zuhause befand sich – fast wie beim kleinen Maulwurf – eine minikleine Kackwurst vor der Eingangstür. “Bleib’ weg von der Kackwurst!”, rief ich noch. Da war es schon zu spät und Leseratte bohrte hingebungsvoll in das kleine Würstchen, das  wer weiß ich nicht  hier abgelegt hatte.

So erlebte ich meinen ersten richtigen Kacktag im wahrsten Sinne des Wortes, der in einer duftenden Badewanne endete. Morgen üben wir weiter!

PS: Wisst Ihr, was Lesemaus einmal sagte, als sie in ihrem Kinderzimmer auf den Boden gemacht hatte? “Ich hab einen Regenbogen gekackert!” Ja, von der Form her stimmte es …