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One Lovely Blog Award

Vor einiger Zeit hat mich Carina von nordhessenmami.de für den One Lovely Blog Award nominiert und dann kamen Weihnachten und der Jahreswechsel. Dann hat mich Andrea vom Runzelfüßchen nominiert und ich habe mich über beide Nominierungen sehr gefreut! Deshalb kommen jetzt endlich sieben Fakten über mich, die ich bei den Lieblingsgören sonst nicht verraten hätte.

Aber vorher verrate ich Euch noch die …

Regeln des One Lovely Blog Award

  • Bedanke Dich bei den Menschen, die Dich nominiert haben und verlinke diese (hab ich grad gemacht)
  • Blogge die Regeln des Awards (mach ich grade)
  • Gebe sieben Fakten über Dich bekannt (werde ich gleich tun)
  • Nominiere 15 weitere Blogger und gebe ihnen Bescheid, dass sie nominiert sind (das folgt am Ende)

Und hier kommen sie, die 7 Fakten über mich

1. “Das Internet” war mir lange Zeit suspekt, so wie früher die Menschen dachten, dass Zug fahren krank macht ;-). Heute bin ich Bloggerin, mir des hohen Suchtpotenzials aber weiterhin bewusst und schalte deshalb auch mal ab (so wie früher den Fernseher nach Peter Lustigs Löwenzahn).

2. Ich koche am besten Nudeln mit Käsesauce. Jedenfalls finden das Lesemaus und Leseratte sowie die 13 anderen Kinder in unserem Kinderladen.

3. Ich esse lieber andere Pastagerichte, zum Beispiel Nudeln mit Oliven, Rucola und getrockneten Tomaten (auch wenn ich das viel zu selten kochen darf, weil Lesemaus und Leseratte gerade nur Nudelsaucen wollen, die keine Einzelheiten erkennen lassen).

4. I hate Facebook – also die undurchsichtigen Machenschaften des Unternehmens – und bin dort trotzdem aktiv. Ein Dilemma. Denn einerseits wird mir viel zu selten das in meiner Timeline angezeigt, was mich wirklich interessiert. Außerdem finde ich es einfach blöde, dass Facebook die Lieblingsgören-Posts immer nur einem Bruchteil von Euch zeigt. Jawoll! Andererseits vernetzt es mich mit Euch und das ist natürlich wichtig und gut so!

5. Ich bin leider kein Techniknerd und hätte die Lieblingsgören an Weihnachten 2014 fast an die Wand gefahren, wenn der Lieblingsgören-Papa sie nicht gerettet hätte. 10000000 Dank dafür!

6. Ich mache Hatha Yoga und hatte ganz lang ganz doll Angst vor dem Kopfstand. Seit ich die überwunden habe, ist es nicht mehr so schlimm, wenn meine Welt Kopf steht.

7. Ich habe nach meinem Studium lange kein Buch angefasst. Warum weiß ich selbst nicht so genau, ich glaube, ich hatte einfach zu viel in zu kurzer Zeit auf einmal gelesen. Jetzt bin ich froh, dass ich wieder die Ruhe gefunden habe, mich auf dicke Schmöker einzulassen. Und natürlich auf die Welt der Kinderbücher!!!

Meine Nominierungen für den One Lovely Blog Award

Wer schon dran war und vielleicht noch einmal Lust hat mitzumachen: Würde mich sehr freuen! Wer noch nicht dran war und Lust hat, mitzumachen: Würde mich genauso sehr freuen! Und wer dran war oder nicht und keine Lust hat mitzumachen: Auch kein Problem! (Denn es soll sich ja nicht anfühlen wie ein “Bloggerinnen-Kettenbrief“, wie es Anna von BerlinMitteMom so schön formuliert hat.)

Tuerchen 13

Türchen 13: Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen

Heute ein Zitat von Andrea, die den wunderbaren Blog Runzelfüßchen betreibt und jeden Tag über die Highlights im Leben mit Kind schreibt. Bei den Lieblingsgören hat sie schon eine Rezension über Christine Nöstlingers “Der ganze Franz” geschrieben, eine sehr schöne Erinnerung an meine Kindheitstage. Ich übergebe …

Runzelfuesschen_TimmThaler

Timm Thaler © Runzelfueßchen

„Teach me laughter, save my soul“ 

Das ist eines meiner absoluten Lieblingszitate. Es stammt aus James Krüss’ Kinderbuch „Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“.

In diesem Satz steckt so viel Wahrheit, denn Lachen ist einfach ungemein wichtig. Es kann vielleicht nicht lebensrettend sein, aber es macht das Leben oft leichter.

Klar, im Alltagstrubel fällt das Innehalten und Sich-Besinnen auf die fröhlichen Momente nicht immer leicht. Aber gerade jetzt, zur Weihnachtszeit ist das doch die beste Art des Zusammenseins. Spiele spielen, Bücher lesen, Quatsch machen. Kinder kichern und lachen eigentlich ständig. Lassen wir uns vom Lachen der Kleinen anstecken und retten damit hoffentlich unsere Seele.

Hier geht’s zur Lieblingsgören-Adventsverlosung von Astrid Lindgrens: Tomte Tummetott!

Der ganze Franz

Cover "Der ganze Franz" © Oetinger Verlag

Cover “Der ganze Franz” © Oetinger Verlag

Ich glaube, er war mein bester Freund. Früher. Und dann vielleicht auch so etwas wie meine erste Liebe. Obwohl er mir rein optisch gar nicht so zugesagt hat. Aber seine Erlebnisse, Abenteuer und Geschichten, die haben diesen Jungen so einzigartig für mich gemacht, dass ich noch heute gern an ihn denke.

Was klingt wie eine schmonzettige Liebeserklärung an den ersten Freund, ist indes eine an eines meiner Lieblingskinderbücher.

 

„Ein Mädchen kann doch nicht Franz heißen“

Denn der Franz, mit all seinem prallgefüllten Leben, der hat mich über sehr lange Zeit begleitet. Angefangen hat es, soweit ich mich erinnere, mit den „Geschichten vom Franz“. Damals, in der Bibliothek ausgeliehen, vertiefte ich mich sofort in seine Welt. Er war irgendwie zu klein, zu blond und hatte zu gelockte Haare, um auf den ersten Blick als Junge zu gelten.

„Der Franz ist sechs Jahre alt. Weil der Franz aber sehr klein ist, merken das viele Leute nicht. Sie halten ihn für vier Jahre. Und dass er ein Bub ist, glauben sie auch nicht.“

Damit konnte ich mich identifizieren, denn bei mir war es genau umgekehrt. Ich war zu groß und hatte zu kurze Haare, statt als Mädchen nahmen mich alle als Junge wahr. Da war es tröstlich zu erleben, dass Franz ganz wütend wird und eine kieksige Stimme bekommt, wenn er sich aufregt. Und letztlich sogar die Hose runterlässt, um zu beweisen, dass er eben doch ein Junge ist.

Identifikationsfigur für Erstleser/-innen

Es sind diese Alltagsgeschichten, die den Franz zu etwas Besonderem machen, für Jungen und Mädchen. Jedes Kind kann sich darin wiederfinden. Es gibt keine großen Geheimnisse, sondern die kleinen, die das Leben von Franz und damit auch seiner Leserinnen und Leser bereichern. Die Bücher bieten neuen Anstoß für Erstleser/-innen, ihre Welt zu erkunden. Sie werden da abgeholt, wo sie stehen. Es gibt keine phantastischen Elemente, sondern stattdessen die Nachbarin, die Familie und den Franz mittendrin. Damit kann sich jedes Kind identifizieren.

Viel Lesestoff

Diese Buchreihe erstreckt sich über so unglaublich viele unterschiedliche Geschichten, dass ich mich gefreut habe, dass die verschiedenen Bücher in einem großen zusammengefasst wurden. Noch ist mein Runzelfüßchen zu klein, um dieses Juwel der Kinderliteratur zu entdecken. Aber ich freue mich schon jetzt darauf, dass ihr diese Möglichkeit offen steht.

Buchinformationen:

Christine Nöstlinger: Der ganze Franz, erschienen bei Oetinger, ab 6 Jahre, 2011. Die Ausgabe ist inzwischen leider vergriffen. Stattdessen erhältlich ist der Sammelband: Alles vom Franz und seinen Freunden, erschienen bei Oetinger, ab 6 Jahre, 2014.

Andrea Zschocher

Von Zeit zu Zeit stellen Gastautorinnen und -autoren ihre Lieblingskinderbücher bei uns vor. Wir danken Andrea Zschocher vom Runzelfüßchen für diesen wunderbaren Buchtipp.