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Tuerchen 15

Türchen 15: Pip und Posy – Ein schöner Wintertag

Cover "Pip und Posy - Ein schöner Wintertag © Carlsen

Cover “Pip und Posy – Ein schöner Wintertag © Carlsen

Dann war Posy ganz lieb zu Pip. “Es tut mir leid, dass ich dich voll Schnee gemacht habe”, sagte sie. “Und mir tut es leid, dass ich dich geschubst habe”, sagte Pip. Jetzt wollten sie lieber wieder reingehen.

(aus: “Pip und Posy – Ein schöner Wintertag” von Axel Scheffler, Carlsen Verlag 2013)

Ja, ich geb’s zu: Axel Scheffler ist einfach einer unserer Lieblinge. “Pip und Posy” ganz besonders. In “Ein schöner Wintertag” zeigen der kleine Hase und die kleine Maus schon den Zweijährigen, wie es geht, sich zu streiten und dann wieder zu vertragen. Einfach schön!

Hier geht’s zur Lieblingsgören-Adventsverlosung von Astrid Lindgrens: Tomte Tummetott!

Der kleine Bär und sein kleines Boot

Cover "Der kleine Bär und sein kleines Boot " © Gerstenberg

Cover “Der kleine Bär und sein kleines Boot” © Gerstenberg

Jedes Kind will gern groß werden. Auch Leseratte sagt mir schon jetzt immer deutlich, dass er kein Baby mehr ist, sondern ein Junge.

Wenn aber das Lieblings-T-Shirt plötzlich nicht mehr passt oder die Körpergröße das Schlafen im geliebten Gitterbettchen nicht mehr lange zulässt, fällt der Abschied vom Kleinsein schwer. Genauso geht es dem kleinen Bären im Pappbilderbuch “Der kleine Bär und sein kleines Boot”.

Vom Größerwerden und Abschiednehmen

Schlimm ist es für den kleinen Bären als er feststellt, dass er nicht mehr in sein kleines Boot passt. Denn er hat angefangen zu wachsen. Was soll er nur tun ohne seinen liebsten Spielkameraden, das kleine Boot? Da kommt dem gar nicht mehr so kleinen Bären eine Idee: “Ich muss einen anderen kleinen Bären finden, der mein kleines Boot genauso liebt wie ich!” Und er macht sich auf die Suche nach einem Nachfolger, der mit seinem kleinen Boot auf dem Waldbeersee herumrudern, Fische fangen und träumen kann.

“Der kleine Bär und sein kleines Boot” erzählt liebevoll vom Größerwerden und Abschiednehmen. Ein Dreamteam sind die Autorin Eve Bunting mit ihren feinfühligen, liebevollen Texten und die preisgekrönte Illustratorin Nancy Carpenter, die der Geschichte mit ihren leichten, warmherzigen Zeichnungen die Bilder verliehen hat.

Buchinformationen:

Eve Bunting, Nancy Carpenter: Der kleine Bär und sein kleines Boot, ab 2  Jahre, erschienen im Gerstenberg Verlag, 2011, erhältlich unter anderem in der Librileo-Bücherbox für 2-3-Jährige zum Thema “Wasser” vom Mai 2014.

Oster-Spezial Stefanie Roloff

Buchgeschenke zu Ostern: Hase mal fünf

Schokoeier, Schokohasen – Schoko, Schoko, Schoko? Damit im Nest nicht nur Schokolade landet, sondern auch geistige Nahrung: Hier für Euch fünf Hasenbücher als Geschenkideen fürs Osterfest.

Der Klassiker: Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?

Cover "Weißt du eigentlich, wie lieb ich die hab?" © Sauerländer Verlag

Cover “Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?” © Sauerländer Verlag

Kleiner Hase und großer Hase machen vor dem Zu-Bett-gehen einen Wettstreit. Jeder versucht den anderen mit Liebesbekundungen zu übertreffen, bis der kleine Hase sagt: “Ich hab Dich lieb bis zum Mond” und das kann wirklich keiner toppen.

Dieses Bilderbüchlein gehört eigentlich in jedes Kinderzimmer. Denn mit kaum einem Buch lässt sich so schön erklären, wie lieb man sich hat.

Die Einschlafhilfe: Kaninchen ist sooo müde

Cover "Kaninchen ist sooo müde" © Beltz & Gelberg

Cover “Kaninchen ist sooo müde” © Beltz & Gelberg

Kaninchen möchte einfach nur schlafen – doch der Bär schwingt den Hammer, die Mäuseband gibt ein Konzert, der Fuchs hackt Holz und die Schildkröte betätigt die Fahrradklingel. Am Ende finden alle gemeinsam eine Lösung gegen die Schlaflosigkeit …

Dieses Bilderbuch mit Fenstern und Türen zum Aufklappen geleitet kleine Lesemäuse und Leseratten liebevoll in den Schlaf.

 

Der Mutmacher: Rosi in der Geisterbahn

Cover "Rosi in der Geisterbahn" © Beltz & Gelberg

Cover “Rosi in der Geisterbahn” © Beltz & Gelberg

Rosi hat schreckliche Angst vor Monstern und wird von Alpträumen geplagt. Ein Traumspezialist empfiehlt ihr ein Buch über den Umgang mit Monstern und sie sich ihrer Furcht in der Geisterbahn.

Das sehr kindgerecht gezeichnete Bilderbuch von Philip Waechter macht kleinen Hasenfüßen Mut und löst die Monsterangst in Luft auf.

 

 

Der Vorlese-Liebling: Karlchen-Geschichten

Cover "Karlchen-Geschichten" © Hanser Verlag

Cover “Karlchen-Geschichten” © Hanser Verlag

Karlchen hat – wie jedes Kleinkind und jeder kleine Hase – seine ganz eigene Sicht auf die Welt. Im Winter will er, dass Sommer ist, Möhrchen malt er blau und zum Geburtstag will er tausend Leute einladen.

Die kurz und knackig, aber auch einfühlsam und philosophisch geschriebenen Karlchen-Geschichten eignen sich wunderbar zum abendlichen Vorlesen.

Das empfohlene Lesealter beträgt 3 Jahre, aber auch darüber hinaus liefern die Geschichten viel Stoff zum Nachdenken und darüber sprechen.

 

Die Provokation: Pipikack

Cover “Pipikack” © Moritz Verlag

Simon antwortet auf alle Fragen und Bitten immer nur mit dem Ausruf “Pipikack” – bis ihn eines Tages der Wolf frisst und sein Vater ihn retten muss. Daraus scheint er gelernt zu haben, denn er drückt sich plötzlich nur noch sehr gewählt aus.

Doch bereits kurze Zeit später ist alles vergessen und sein neues Lieblingswort ist “Pups”.

Pädagogisch wertvoll ist “Pipikack” keinesfalls, aber es entspannt den Pipi-Kack-Pups-Alltag mit Kleinkind, der wohl den meisten Eltern kein Fremdwort sein dürfte.

Buchinformationen:

Sam McBratney & Anita Jeram: Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?, ab 3 Jahre, erschienen im Sauerländer Verlag, 15. Auflage 2008

Axel Scheffler & Julia Donaldson: Kaninchen ist sooo müde, ab 3 Jahre, erschienen im Verlag Beltz & Gelberg, 2000

Philip Waechter: Rosi in der Geisterbahn, ab 3 Jahre, erschienen im Verlag Beltz & Gelberg, 2005

Rotraut Susanne Berner: Karlchen-Geschichten, ab 3 Jahre, erschienen im Hanser Verlag, 2003

Stephanie Blake: Pipikack, ab 3 Jahre, erschienen im Moritz Verlag, 2013

Wir wünschen Euch und Euren Kindern viel Spaß beim Suchen, Finden und Lesen der vorgeschlagenen Bücher. In diesem Sinne: Frohe Ostern!

Die lustige Grille

Cover "Die lustige Grille" © leiv Leipziger Kinderbuchverlag

Cover “Die lustige Grille” © leiv

Leseratte liebt Musik. In der Ballettstunde von Lesemaus steht er häufig – lustig mit dem Kopf wackelnd – vor der Tür zum Tanzsaal, wenn von drinnen klassische Klänge nach draußen getragen werden. Das Bilderbuch „Die lustige Grille“ erzählt von dieser Liebe. Einer Liebe, die so groß werden kann, dass man durch sie alles vergisst.

Die lustige Grille fiedelt tagein tagaus und vergisst dabei, Vorräte anzulegen, während die Ameisen emsig ihrer Arbeit nachgehen. Als der Winter kommt, droht die Musikantin zu verhungern und zu erfrieren, bis sie von den Ameisen aufgenommen wird. Zum Dank bringt sie mit ihren Liedern ein Gefühl von Sommer zurück.

Nostalgische Reise mit Vojtěch Kubašta

„Die lustige Grille“ kennen viele Mütter und Väter noch aus ihrer eigenen Kindheit, denn die erste Auflage des Pappbilderbuches erschien bereits 1958. Ganz nostalgisch können so auch wir Erwachsene in den – aus heutiger Sicht – wunderbar altmodischen Bildern des tschechischen Illustrators Vojtěch Kubašta versinken.

Für die Kleinen sind besonders die Löcher zum Durchgreifen und Durchgucken interessant, die den Betrachter in die Zeichnungen hineinziehen wie in einen Film. Dass neben der Musik das Reich der Insekten im Mittelpunkt der Geschichte steht, ist für kleine Entdeckerherzen, die nichts spannender finden als Ameise und Co., besonders interessant.

Für die liebevollen Reime fehlt Leseratte mit seinen zwei Jahren noch ein bisschen die Geduld – aber man kann die Geschichte ja auch mit eigenen Worten erzählen.

Buchinformationen:

J. Z. Novák & Voitěch Kubašta: Die lustige Grille, ab 3 Jahre, erschienen im leiv Leipziger Kinderbuchverlag, 2009, erhältlich unter anderem in der Librileo-Bücherbox für 2-3-Jährige zum Thema “Musik” vom März 2014.