Archiv der Kategorie: Lieblingstermine und -infos

Tuerchen 20

Türchen 20: Ronja Räubertochter

Das heutige Zitat haben Maike und Mareike vom Bücherblog Herzpotenzial ausgesucht, was mich ganz besonders freut, da es schon die Vorfreude auf den Frühling weckt. Vielen Dank dafür!

Cover "Ronja Räubertochter" © Lizenzausgabe des Deutschen Bücherbundes

Cover “Ronja Räubertochter” © Lizenzausgabe des Deutschen Bücherbundes

“Eine Weile standen sie schweigend da und lauschten dem Zwitschern und Rauschen, dem Brausen und Singen und Plätschern in ihrem Wald. Alle Bäume und alle Wasser und alle grünen Büsche waren voller Leben, von überall her erscholl das starke, wilde Lied des Frühlings. “Hier stehe ich und spüre, wie der Winter aus mir herausrinnt”, sagte Ronja. “Bald bin ich so leicht, dass ich fliegen kann.”

(aus: Astrid Lindgren – “Ronja Räubertochter”)

Wir lieben dieses Zitat, weil niemand je so schön das Gefühl der ersten Frühlingstage eingefangen hat und wir uns jetzt schon wieder darauf freuen, uns wie Ronja in die Sonne zu stellen und den Winter aus uns herausrinnen zu spüren.

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Tuerchen 19

Türchen 19: Großer Wolf & kleiner Wolf

Cover "Großer Wolf, kleiner Wolf" © Gerstenberg

Cover “Großer Wolf, kleiner Wolf” © Gerstenberg

“Ohne dich”, sagte der große Wolf kleinlaut, “ist mir langweilig.” Da rückte der kleine Wolf näher an den großen Wolf heran. “Geht mir auch so”, sagte er.

(aus “Großer Wolf & kleiner Wolf: Vom Glück, zu zweit zu sein” von Nadine Brun-Cosme und Olivier Tallec, Gerstenberg 2011

Zu diesem wunderbaren Bilderbuch über Liebe und Freundschaft gibt es schon eine Rezension bei den Lieblingsgören.

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Tuerchen 18

Türchen 18: Der Lindwurm und der Schmetterling

Cover "Der Lindwurm und der Schmetterling" © Manfred Schlueter

Cover “Der Lindwurm und der Schmetterling” © Manfred Schlüter

Der Drache schrie, vor Wut fast blind: “Ich bin nicht lind! Ich – bin – nicht – LIND!!!” Das Buch zerriß er kurz und klein, er wollte halt kein LINDWURM sein. Und zum Beweise seines Grimmes tat er den ganzen Tag nur Schlimmes.

(aus: “Der Lindwurm und der Schmetterling” von Michael Ende, Manfred Schlüter und Wilfried Hiller, Thienemann 1981)

Wie besonders: Ein böser Drache, der Lindwurm heißt, und ein feinsinniger Schmetterling. Beide gehen an ihrem Namen fast zugrunde, bis sie einen Pakt schließen und als “Schmetterwurm” und “Lindling” aus der Geschichte hervorgehen. Dieses Buch hat mich durch meine Kindheit begleitet und ich liebte die eindrucksvollen, ein bisschen gruseligen Illustrationen von Manfred Schlüter. Ganz besonders angetan hatten es mir auch die wortgewaltigen Reime von Michael Ende. Die abgedruckten Melodien und Lieder habe ich nie nachvollzogen (da mangelt es an Können), aber heute improvisiere ich einfach und singe Lesemaus und Leseratte traurige und wilde Weisen vor, wen wir das Buch lesen.

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Tuerchen 17

Türchen 17: Der Zauberer von Oz

Und heute wird’ ganz zauberhaft! Aber ich will nicht zu viel verraten, denn das 17. Türchen hat Alu von grossekoepfe ausgesucht, einem meiner liebsten Familienblogs. Los geht’s:

Cover "Der Zauberer von Oz" © Knesebeck

Cover “Der Zauberer von Oz” © Knesebeck

Unser Lieblingsbuch: Der Zauberer von Oz von Lyman Frank Baum

Wir haben den Roman von Baum, den Film und das Comic zu Hause. Madame kennt und liebt die Figuren. Vor allem Dorothy und den

Blechmann:
“Ihr Leute mit Herz’, bemerkte er einmal, ‘besitzt etwas, das euch leitet, und deshalb braucht ihr nichts Böses zu tun. Ich lebe ohne Herz, daher muss ich sehr sorgsam sein’.”

Als das Kind im letzten Jahr eine Buchbox basteln durfte, war von Anfang an klar, dass es “Der Zauberer von Oz” sein würde. Diese Geschichte begleitet mich ebenfalls schon mein ganzes Leben. Ich wollte immer Dorothy sein und so singen können wir Judy Garland. Davon hat nichts geklappt, aber der Roman hat mich immer sehr berührt, mehr als “Alice im Wunderland”, mit dem er oft verglichen wird.

VG
Alu grossekoepfe

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Tuerchen 16

Türchen 16: Bei der Feuerwehr

Cover "Bei der Feuerwehr" © Arena Verlag/EDITIONNOVA

Cover “Bei der Feuerwehr” © Arena Verlag/EDITIONNOVA

“Was tun, wenn es brennt?”

(aus: Ich kenn mich aus! Bei der Feuerwehr, Arena Verlag/EDITIONNOVA)

Morgens halb zehn in Deutschland. Äh nein, gestern Morgen, viertel nach fünf in Deutschland: Ich wache auf, weil ein komisches Piepen in meine Ohren dringt. Ich wecke den Lesemaus + Leseratte-Papa und wir gehen der Sache auf den Grund. “Oh”, das ist der Rauchmelder im Treppenhaus und “Doppelt oh!”, es riecht dort extrem nach Rauch.

Ich stopfe Decken vor die Eingangstür und wecke die Kinder. Und: Ich erinnere mich, dass ich kürzlich Leseratte das Sachbuch “Bei der Feuerwehr” vorgelesen habe, mit wichtigen Infos dazu, was man tun soll, wenn’s brennt. Dort lese ich, was man bei Alarm tun soll und bin gleich ein bisschen schlauer. Und das tut gut!

Schließlich kommt die Feuerwehr, die ein Nachbar alarmiert hat, während wir uns in der Wohnung verschanzen. Plötzlich Entwarnung: Es hat nur eine starke Rauchentwicklung gegeben und keinen Brand. Also ab zurück ins Bett und noch ein wenig schlafen!

Doch mich hat das Ganze zum Nachdenken gebracht, darüber, was man eigentlich mitnehmen muss, wenn es wirklich brennt, darüber, wie man reagieren soll, wenn man in Panik gerät und darüber, wie ich eigentlich – verdammt nochmal – meine Kinder schützen kann.

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Tuerchen 15

Türchen 15: Pip und Posy – Ein schöner Wintertag

Cover "Pip und Posy - Ein schöner Wintertag © Carlsen

Cover “Pip und Posy – Ein schöner Wintertag © Carlsen

Dann war Posy ganz lieb zu Pip. “Es tut mir leid, dass ich dich voll Schnee gemacht habe”, sagte sie. “Und mir tut es leid, dass ich dich geschubst habe”, sagte Pip. Jetzt wollten sie lieber wieder reingehen.

(aus: “Pip und Posy – Ein schöner Wintertag” von Axel Scheffler, Carlsen Verlag 2013)

Ja, ich geb’s zu: Axel Scheffler ist einfach einer unserer Lieblinge. “Pip und Posy” ganz besonders. In “Ein schöner Wintertag” zeigen der kleine Hase und die kleine Maus schon den Zweijährigen, wie es geht, sich zu streiten und dann wieder zu vertragen. Einfach schön!

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Tuerchen 14

Türchen 14: Wo ist Mami?

Cover "Wo ist Mami?" © Beltz & Gelberg

Cover “Wo ist Mami?” © Beltz & Gelberg

“Komm, kleiner Freund, nur noch ein Stück. Da ist deine Mami!” – Welch ein … Glück!

(aus “Wo ist Mami? von Axel Scheffler & Julia Donaldson, Beltz & Gelberg 2006)

Immer wenn ich Lesemaus dieses Buch vorgelesen habe, als sie noch kleiner war, konnte sie den Schluss gar nicht abwarten. Wenn dann der kleine Affe endlich auf seine Mama traf und diese innig umarmte, hat auch sie mich immer besonders feste gedrückt. Das war wunderschön!

Gerade um die Weihnachtszeit sollten wir deshalb an all die Kinder denken, die keine Mami haben, die sie umarmen können oder die nicht so behütet sind, wie sie es sein sollten. In diesem Rahmen möchte ich auf die Aktion “Weihnachten für alle” hinweisen, eine Berliner Weihnachtsaktion gegen Kinderarmut, auf die ich durch BerlinMitteMom aufmerksam geworden bin.

Gestern habe ich außerdem gelesen, dass der Verlag Beltz & Gelberg Pappbilderbücher herausgegeben hat, die besonders umweltbewusst produziert wurden. Ein Grund mehr, noch ein Buch dieses Verlages in den Adventskalender aufzunehmen.

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Tuerchen 13

Türchen 13: Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen

Heute ein Zitat von Andrea, die den wunderbaren Blog Runzelfüßchen betreibt und jeden Tag über die Highlights im Leben mit Kind schreibt. Bei den Lieblingsgören hat sie schon eine Rezension über Christine Nöstlingers “Der ganze Franz” geschrieben, eine sehr schöne Erinnerung an meine Kindheitstage. Ich übergebe …

Runzelfuesschen_TimmThaler

Timm Thaler © Runzelfueßchen

„Teach me laughter, save my soul“ 

Das ist eines meiner absoluten Lieblingszitate. Es stammt aus James Krüss’ Kinderbuch „Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“.

In diesem Satz steckt so viel Wahrheit, denn Lachen ist einfach ungemein wichtig. Es kann vielleicht nicht lebensrettend sein, aber es macht das Leben oft leichter.

Klar, im Alltagstrubel fällt das Innehalten und Sich-Besinnen auf die fröhlichen Momente nicht immer leicht. Aber gerade jetzt, zur Weihnachtszeit ist das doch die beste Art des Zusammenseins. Spiele spielen, Bücher lesen, Quatsch machen. Kinder kichern und lachen eigentlich ständig. Lassen wir uns vom Lachen der Kleinen anstecken und retten damit hoffentlich unsere Seele.

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Tuerchen 12

Türchen 12: Nalle will Bestimmer sein

Cover "Nalle will Bestimmer sein", © Gerstenberg

Cover “Nalle will Bestimmer sein”, © Gerstenberg

“Eis ist kein Frühstück. Dann bestimme ich jetzt, dass du Joghurt isst”, sagt großer Nalle. “Dann bestimme ich, dass du doof bist!”, sagt kleiner Nalle zu großem Nalle. “Sei still und iss deinen Joghurt”, sagt großer Nalle zu kleinem Nalle. Oh nein! Was macht kleiner Nalle denn da? Man schmeißt nicht mit Joghurt! Oder? (…) Jetzt baden sie. Das ist schön. Superschön.

(aus: “Nalle will Bestimmer sein” von Stina Wirsén, Gerstenberg 2012)

Leseratte und ich haben derzeit des öfteren das Kriegsbeil ausgegraben. Wie zwei Indianer verfeindeter Stämme stehen wir uns dann gegenüber und haben fiese Kampfmethoden. Er strampelt wie wild und haut um sich, wenn ich ihn in den Schneeanzug pressen will. Er sagt gefühlte 1000 Mal “Mama, du bist blöd!”, wenn ich ihm nicht erlaube, eine Süßigkeit zu essen oder einen Film zu gucken – bis ich das Mantra schon fast selbst glaube. Uns so weiter und so fort … Nach unseren Kämpfen sind wir beide verschwitzt und leicht rot im Gesicht. Dann schauen wir uns an, grinsen ein bisschen und kuscheln. Genau wie großer und kleiner Nalle in der Badewanne.

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Tuerchen 11

Türchen 11: Der alte Mann und der Bär

Cover "Der alte Mann und der Bär" © Diogenes Kinder Klassiker

Cover “Der alte Mann und der Bär” © Diogenes Kinder Klassiker

,Da liegt ein Bär, Mutter. Wir müssen ihn füttern, vielleicht ist er ein verwunschener Königssohn.’ Zu Weihnachten denken sie alle an Märchen. ,Ach was, Königssohn’, sagten die Eltern. ,Und zum Füttern ist morgen noch Zeit.’ Aber als sie am nächsten Tag kamen, waren der Bär und der Vogel nicht mehr da. Ein Engel hatte sie geholt. Zu den Sternen getragen.

(aus: Janosch – Der alte Mann und der Bär, Diogenes Kinder Klassiker 1985)

Wie ist es, wenn alle Menschen wegschauen anstatt zu helfen? Wenn jeder nur sich selbst der Nächste ist, weil es unbequem wäre, hinzusehen? Es ist schrecklich und wir sollten daran etwas ändern!

Ich habe in diesem Jahr mit Lesemaus und Leseratte Spielzeug aussortiert, aus dem sie herausgewachsen sind und an bedürftige Familien gespendet. Beim Anblick des sehr gut erhaltenen Bobby Cars sagte der Mann des ehrenamtlichen Vereins zu mir: “Wollen sie das nicht behalten? Das ist doch noch so schön!” Ja, das ist noch schön! Aber warum sollen wir nur Dinge aussortieren, die schrottreif oder kaputt sind? Wenn schon spenden, dann doch auch Sachen, die anderen wirklich Freude machen. Und das nicht nur zur Weihnachtszeit!

Hier geht’s zu unserer Adventsverlosung von Astrid Lindgrens: Tomte Tummetott! Vielleicht zum Weiterverschenken?