Kategorie-Archiv: Lesealter 6 – 8

Cover Dingdongdilli Eulenspiegel Kinderbuchverlag

Der Dingdongdilli

Größer sein, stärker sein, lieber blonde als braune Haare haben: Nicht mehr man selbst, sondern jemand ganz anderes zu sein – das wünscht sich wohl jedes Kind einmal.*

Stromer will berühmt sein …

So wie der Hund Stromer, der genauso berühmt werden will wie der von allen umschwärmte Schimmel Paladin von der Nachbarfarm. Als er im Wald die Hexe Hulda trifft, geht dieser Wunsch in Erfüllung und er wird von ihr in ein Tier verwandelt, das es auf der Welt nur ein einziges Mal gibt: Den Dingdongdilli. Der besteht aus ganz schön vielen Tieren, hat einen Kamelhöcker, Zebra-Schwanz und -Hinterbeine, den Hals einer Giraffe, vorne Elefantenfüße, einen Nashornkopf mit Elefantenohren und obendrauf ein Rentiergeweih.

… und wird zum Dingdongdilli

Da erkennt ihn sein Besitzer, der kleine Junge Orvie, nicht mehr, er wird als Ungeheuer verfolgt und landet schließlich bei Luigi Lambertis Sensationstheater in der “Tierschau der Wunder und Sensationen” – vorgeführt als Super-Bombastikus-Spektakulus. Bis, bis ihn die Hexe Hulda zurückverwandelt in einen stinknormalen Hund. Glücklich ist Stromer, als er wieder er selbst sein kann, denn genau so wird er geliebt.

Du bist du – und das ist gut so!

1970 erschien der Kinderbuchklassiker des Zeichners und Geschichtenschreibers Bill Peet (1915-2002), der über 30 Jahre in den Disneystudios tätig war und legendäre Filme wie “Schneewittchen” und “Cinderella” erschuf. Das Filmische ist auch in den bewegten, farbigen Zeichnungen des Buches zu sehen, das kleine und große Leser in seine Geschichte einsaugt und liebevoll erklärt, dass es nicht auf Äußerlichkeiten ankommt und auch nicht darauf, wie berühmt oder erfolgreich man ist, um geliebt zu werden und Freunde zu haben. Wer will schon ein Super-Bombastikus-Spektakulus sein, wenn er nur vorgeführt und nicht wertgeschätzt wird? 2016 wurde dieser kleine Geschichtenschatz erneut verlegt.

Buchinformationen: Der Dingdongdilli von Bill Peet, ab 4 Jahre, Eulenspiegel Kinderbuchverlag 2016

Verlosung zum Valentinstag 2017

Wir verlosen zwei Exemplare des Dingdongdilli. Schreibt uns einfach in den Kommentaren mindestens zwei Tiere, aus denen er besteht. Die Verlosung läuft bis einschließlich 14. Februar 2017. Teilnahme ab 18 Jahren, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

* Dazu empfehle ich euch die CD “Rotz’n’Roll Radio” von Kai Lüftner und Klabauterband … und darauf das Lied “Du bist wie Du”. Hier gibt es eine Hörprobe. Läuft bei uns gerade rauf und runter!

Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch, Coverbild

Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch

Als Kind der 1980er gingen an mir “Petersson und Findus” irgendwie vorüber. Erst als Lesemaus und Leseratte in mein Leben traten, lebten diese beiden sympathischen Protagonisten neben “Mama Muh” auch in meinem Herzen auf. Jetzt zur Adventszeit habe ich “Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch” entdeckt – ein wie gewohnt wunderhübsch illustriertes Bilderbuch und ein perfektes Weihnachtsgeschenk.

Weihnachtliche Vorbereitungen auf Hochtouren

Es ist einen Tag vor Weihnachten und Pettersson hat weder eingekauft, noch einen Baum geschlagen, noch Pfefferkuchen gebacken. Es war einfach zu kalt, um die Nase vor die Tür zu stecken. Das müssen er und sein Kater Findus jetzt erst einmal nachholen. Doch zuvor wird Schnee geschippt und der Plan aufgestellt, Tannenzweige zu holen, um sie auf die Treppe zu legen.

Pettersson am Fuß verletzt

Gesagt getan! Die beiden Freunde sammeln mit dem Schlitten im Wald Tannenzweige und wollen gerade los nach Hause, als Pettersson über einen Stein stolpert, in die Tannenzweige plumpst und zusammen mit Findus (der das sehr lustig findet) eine rasende Fahrt mit dem Schlitten hinlegt. Aua – Fuß verletzt!

Wie soll denn jetzt noch alles rechtzeitig vor Weihnachten fertig werden? Mit Hilfe von FINDUS! Der saust als Schrubbersurfer durch’s Haus, um sauber zu machen und backt mit Pettersson zusammen Pfefferkuchen aus dem letzten Restchen Teig, das sie noch zuhause haben (das Übrige hat der Kater heimlich vertilgt). Aber dann? Der Fuß schmerzt immer noch und auch am Weihnachtstag ist es noch nicht besser. Müssen sie jetzt ohne Baum und Essen Weihnachten feiern?

“Was für ein schöner Heiligabend (…)”

Wie aus dem traurigen Start in den Weihnachtstag doch noch ein tolles Fest wird, will ich an dieser Stelle noch nicht verraten. Nur so viel: Es hat mit Freunden zu tun, mit Hilfsbereitschaft und mit Kreativität …

Pettersson und Findus sind nach wie vor ein toller Kinderbuch-Klassiker und zum warmherzigen Zeichenstil, mit dem diese Geschichten entstanden sind, sind sicherlich schon viele Worte verloren worden.

Was ich an dieser Geschichte besonders schön finde, ist die Besinnlichkeit und die Ruhe, die von ihr ausgeht. Weihnachten mal anders, ohne Geschenkeflut und überreizende Einkäufe. Einfach friedlich …

Buchinformationen: Sven Nordqvist – Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch, ab 3 Jahre, Oetinger Verlag 2016

 

Personalisiertes Kinderbuch

Personalisierte Kinderbücher: Bibi & Tina und … ich

Lesemaus liebt “Bibi und Tina”. Eure Mädels auch? Wie toll wäre es da, einmal selbst als Heldin in einem Buch mit den beiden vorzukommen? Geht nicht? Geht! Mit den personalisierten Kinderbüchern von Framily, deren Angebot wir testen durften.

Bibi & Tina und Hanna

Vor der Bestellung des Kinderbuchs war ich eher skeptisch, ob mich als Mama ein personalisiertes Buch überzeugen würde. Aber ich wollte mich auf das Experiment einlassen. Ich wählte “Bibi und Tina und Hanna” auf framily.de für eine Freundin von Lesemaus mit diesem Namen zum Geburtstag.

Warum kein Buch mit Lesemaus? Zum einen, weil ihr richtiger Name hier ja nicht stehen soll, zum anderen weil sie selbst an Weihnachten mit einem persönlichen “Bibi und Tina”-Werk überrascht werden soll (was sie noch nicht wissen darf). Da ich meine Buchempfehlungen aber nie ausspreche, ohne das Buch an der Zielgruppe getestet zu haben ;-), wollte ich natürlich auch noch vor Weihnachten wissen, wie es ankommt.

Warum vor Weihnachten? Wegen Euch! Ich darf nämlich zwei Gutscheine für ein personalisiertes Kinderbuch von Framily verlosen. Und das soll natürlich auch noch rechtzeitig vor Weihnachten bei zwei Familien ankommen. Am Ende dieser Rezension lest Ihr, was Ihr tun müsst/dürft, um dabei zu sein.

Ein Buch mit dem eigenen Kind als Held/-in

Nach der Wahl des Buches auf framily.de wählte ich aus, ob Junge oder Mädchen, trug den Namen Hanna ein und los ging’s mit einem Klick auf den Button “Jetzt gestalten”. Was dann folgte, überraschte mich doch – und zwar äußerst positiv.

Die Hauptfigur kann richtig individuell gestaltet werden.

Die Hauptfigur kann richtig individuell gestaltet werden.

Ich konnte die Hauptfigur individuell gestalten, die Frisur und Haarfarbe auswählen, sogar die Hautfarbe, die Farbe der Kleidung, Brille oder nicht. Auch die Mama und den Papa konnte ich individualisieren – wenn auch mit etwas weniger Auswahlmöglichkeiten. Danach folgten Fragen zu bestimmten Vorlieben, wie die Wahl des Lieblingsponys (plus Farbe der Pferdedecke), des Reisegepäcks und persönliche Angaben, wie das Alter des Kindes, die Adresse (für einen im Buch vorkommenden Brief), Angaben zu Kindergarten oder Schule, zum Reitstand und vieles mehr, um das Buch so richtig persönlich werden zu lassen.

Sogar ein Portraitbild hätte ich hochladen können (was ich gelassen habe, weil ich Hanna auch so schon sehr gut getroffen fand – halblange, manchmal etwas zerzauste blonde Haare, Brille und mit der der Lieblingsfarbe blau) und eine persönliche Widmung am Ende der Geschichte war auch noch möglich.

Wenn man möchte, kann man seinen Buch-Entwurf sogar speichern und später weiter bearbeiten. Ich bestellte es gleich nach der Gestaltung mit einem problemlosen Vorgang und circa eine Woche später war Bibi & Tina und Hanna da.

Die Handlung von Bibi & Tina und Hanna

In der Geschichte kommt Hanna, die der echten Hanna wirklich richtig ähnlich sieht, zu Bibi und Tina, um Ferien auf dem Martinshof zu machen (siehe Bild). Dort angekommen darf sie sich ein Pony für den Reitunterricht aussuchen und eine passende Pferdedecke. Am Tag nach der Anreise finden die Mädchen drei verlassene Fuchskinder und machen sich sogleich auf die spannende und abenteuerliche Suche nach deren Mama. Hexerei natürlich inklusive! Und am Ende kommen sogar Mama und Papa, die den echten Eltern gar nicht so unähnlich sehen, um Hanna aus den Reiterferien abzuholen.

Der Slogan von Framily: “Das bin ja ICH in meinem Buch!”

Das Geburtstagsgeschenk sorgte für Begeisterung!

Das Geburtstagsgeschenk sorgte für Begeisterung!

Als Hanna das Buch zu ihrem siebten Geburtstag bekam, war sie ganz überrascht darüber, dass wirklich sie in diesem Buch zusammen mit ihren Lieblingsheldinnen ein Abenteuer erlebt (der Slogan passt also perfekt). Das fand sie ganz toll und das hat sie sehr stolz gemacht. Auch ihre Freundinnen drängelten sich fasziniert um das Buch …

Fazit: Personalisierte Bücher können richtig gut sein!

Die knapp 28 Euro mögen auf den ersten Blick für ein nicht allzu dickes Bilderbuch viel erscheinen, aber das Buch ist hochwertig gemacht und jedes ist ein extra hergestelltes Unikat. Auch ich werde wohl neben der Bibi und Tina-Ausgabe für Lesemaus noch ein weiteres Buch für Leseratte zu Weihnachten bestellen, nämlich die Olchis. Das passt zu ihm und wird ihn sehr freuen!

Die Olchis sind los und ich mittendrin! (Beispielcover)

Die Olchis sind los und ich mittendrin! (Beispielcover)

Aber Ihr findet auch noch viele weitere bekannte Figuren, wie Benjamin Blümchen, den kleinen Ritter Trenk, Conni und viele mehr. Und es gibt sogar ein Weihnachtsmärchen!

Verlosung: Zwei Geschenkcodes für jeweils ein personalisiertes Kinderbuch

Wir verlosen noch vor Weihnachten insgesamt zwei Codes für jeweils ein personalisiertes Kinderbuch, das natürlich individuell gestaltet werden kann. Schreibt uns einfach bis einschließlich 23. November 2016 in den Kommentaren unter dem Beitrag, welcher Kinderbuchheld oder welche -heldin der Liebling Eures Kindes ist. Und schon nehmt Ihr teil!

Weitere Informationen zu den Büchern findet Ihr auf framily.de.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnehmen können nur Personen über 18 Jahre. Die Verlosung findet statt mit freundlicher Unterstützung von Framily.

Cover "Kleiner Indianer", © J.P. BACHEM VERLAG

Kleiner Indianer

Kleiner Indianer ist endlich sieben Jahre alt geworden und soll seinen Indianernamen bekommen. Aber den muss er sich erst verdienen, indem er eine Prüfung besteht.

Schleimige Schnecke oder Mutiger Adler?

Natürlich möchte er nicht “Mickrige Ameise” oder “Schleimige Schnecke” heißen, sondern viel lieber “Furchtloser Kojote” oder “Mutiger Adler”, aber bis dahin muss er noch etwas ganz Besonderes vollbringen – so der große Häuptling. Voller Tatendrang macht sich der kleine Fuchs auf den Weg. Einen wilden Bison will er fangen, eine Adlerfeder besorgen, einen Bärenzahn erbeuten, einen Cowboyhut schießen … Doch alles kommt anders als er denkt.

Humm Ba-ba-ba, Humm Ba-ba-ba

Wieso sein Stamm ihn trotzdem voller Stolz empfängt und warum es gerade die kleinen Taten sind, die Großes hervorbringen, erfährt Kleiner Indianer nach seiner Rückkehr. Und ihr erfahrt seinen neuen Indianernamen :-).

Mut liegt in den kleinen Taten

Kleiner Indianer möchte etwas wirklich und wahrhaftig Außergewöhnliches vollbringen und scheitert an seinen viel zu hohen Ansprüchen. Das, was am Ende aber wirklich zählt, ist sein Einsatz und seine kleinen Taten, mit denen er viel bewirkt. Das sollten wir auch unseren Kindern beibringen. Es müssen nicht immer die großen Heldentaten sein, die uns zu etwas Besonderem machen, sondern es ist die tröstende Hand auf der Schulter oder die Verteidigung eines Freundes, indem man zu ihm steht und sich neben ihn stellt … Und toll illustriert ist das Buch ebenfalls. Besonders empfehlenswert also für kleine Indianer/-innen und solche, die es werden wollen!

Buchinformationen

Quentin Gréban: Kleiner Indianer, J.P. BACHEM VERLAG, 2016, ab 4 Jahre

 

Cover Biotologe Yann verfolgt den Bumerang

Biotologe Yann verfolgt den Bumerang

Die Blogtour hat eine schöne Runde gedreht und ist nun auch bei uns angekommen. Wir haben uns das Fotobuch “Biotologe Yann verfolgt den Bumerang”, den 11. Band der abenteuerlichen Weltreise genauer angeschaut, denn die Großtante von Lesemaus und Leseratte lebt in Australien und wir wollen da schon lange mal hin.

Yann entdeckt Australien

Am Strand von Queensland (im Norden von Australien) stolpert der kleine Biotologe Yann bei einer seiner Erkundungstouren über einen Bumerang, den er so weit wirft, dass er ihn nicht mehr finden kann. Auf der Suche nach dem Wurfgerät erlebt er ein großes Abenteuer in der Welt der Tiere umgeben von der beeindruckenden australischen Natur. Er trifft so manch spannendes Geschöpf, wie den exotischen Cassowary-Vogel, einen Waran, ein Krokodil, einen Koala … bis er schließlich ins Reich der Kängurus kommt. Ob er dort seinen Bumerang wiederfindet?

Yann trifft auf die Wallabys

Yann trifft auf die Wallabys

Tolle, persönliche Eindrücke von einer fremden Welt

Kinder können durch die sehr persönlichen Bilder und Berichte von Yann (deshalb auch sprachlich und fotografisch nicht immer glatt geschliffen) eintauchen in die spannende australische Flora und Fauna und sich dadurch ein bisschen so fühlen als wären sie selbst mit dabei. Am Ende des Buches erfahren sie darüber hinaus noch wichtige Fakten über Australien und die leider auch hier bedrohte Tier- und Pflanzenwelt.

Wir können die Reise-Bildbänder sehr empfehlen, da sie auf kindgerechte Weise Lust aufs Reisen machen und die Türen öffnen in einen fremde Welt.

Damit Ihr Euch ein persönliches Bild davon machen könnt, wie die Foto-Reisebücher entstanden sind, habe ich ein Interview mit Yann Steinland und seiner Mutter, der Autorin Agnes Gramming-Steinland geführt. Ihr dürft gespannt sein:

Yann Steinland und Agnes Gramming-Steinland im Interview

Yann mit seiner Familie

Yann mit seiner Familie

Wie lange seid Ihr um die Welt gereist und warum?

Wir sind insgesamt ein Jahr gereist, um die Bücher zu fotografieren.

Wie alt war Yann als die Reise los ging und wie gefiel es ihm, unterwegs zu sein?

Yann war fünf Jahre alt.

Yann: „Es hat mir sehr gut gefallen unterwegs zu sein. Vor allem haben mir die vielen Tiere gefallen, aber auch die schönen Landschaften. Auch mochte ich es, im Hotel zu übernachten oder zu zelten und draußen zu schlafen.“

Wo wart Ihr schon überall zusammen mit Yann?

Wir waren für die Buchaufnahmen in Alaska und Kanada, unsere zweite Reise führte uns nach Florida, Costa Rica und zu den Galapagos Inseln. Dann waren wir in Tansania und zum Schluss in Thailand und in Australien, Queensland.

 Wie kamt Ihr auf die Idee für Eure tolle Buchreihe?

Yann wollte immer nur Bücher mit Fotos anschauen und mir war es zu langweilig, die Sachtexte vorzulesen. Und da ich schon lange mit dem Gedanken spielte, Kinderbücher zu schreiben, entwickelte ich das Buchkonzept für die Biotologen-Reihe: mit Fotos illustrierte Abenteuergeschichten.

Was ist denn ein „Biotologe“ überhaupt?

Yann: „Ein Biotologe ist einer der alles erforscht, Länder, Tiere, Klimawandel!“

Stellt Ihr die Bilder und entwickelt eine Geschichte oder knipst Ihr bei Yanns Abenteuern einfach drauflos?

Wir hatten an jedem Ort etwa zwei Wochen Zeit, um die Fotos für die vorab skizzierten Drehbücher zu machen. Wir spielten mit Yann vor Ort Theater und suchten wirklich einen Schatz oder hofften einen Eisbären zu entdecken. Wir wurden ein eingeschworenes Team, das gemeinsam die Natur erforschte und ständig passende lustige Episoden zu den Geschichten erfand. Die Kamera war dabei meistens ein unauffälliger Begleiter.

Was war das Besondere an der Reise nach Australien?

Yann: „Das Tauchen und Schnorcheln im Great Barrier Reef und dass wir mit einem zum Camper umgebauten Jeep unterwegs waren und immer irgendwo übernachteten. Die Zeit im Felsental mit den kleinen Felskängurus war so schön. Ach, Australien mochte ich mit am meisten, die Strände waren so schön und … die seltsamen Früchte, die wir dort probierten.“

Australien haben wir ohne Guides erkundet, nur beim Schnorcheln hatten wir eine kundige Begleiterin. Dadurch war alles doch sehr abenteuerlich.

 Wohin wird Eure Reise Euch noch führen?

Wir würden gerne auf ähnliche Weise die abenteuerlichsten Weltkulturerbeorte erkunden. Aber zur Zeit fehlt uns noch die entsprechende Finanzierung.

Buchinformation:

Agnes Gramming-Steinland: Biotologe Yann verfolgt den Bumerang. 11. Abenteuer in Australien, Tlele Books, 2012

Hier findet Ihr die Links zu den anderen Stationen der Blogtour!

 

Cover Ente gut

Ente gut! Mädchen allein zu Haus

Lesemaus ist jetzt fast sieben und auf den Kinofilm “Ente gut! Mädchen allein zu Haus”, der am 26.05.2016 in die Kinos gekommen ist, freut sie sich besonders. Wir durften das Buch zum Film lesen und uns schon mal darauf einstimmen. Für Euch haben wir diesmal ein ganz besonderes Gewinnspiel:

Die Lieblingsgören verlosen ein Exemplar des Buches zum Film “Ente gut! Mädchen allein zu Haus” zusammen mit drei Kinokarten!
Aber erst einmal von vorn …

Ente gut – die Handlung

Die alleinerziehende Mama der beiden Mädchen Linh (11) und Tien (bald 9) muss nach Vietnam reisen. Ihre Tochter Linh will und soll in dieser Zeit für sie einspringen, sich um ihre kleine Schwester kümmern und den Imbiss der Familie schmeißen, von dessen Existenz alles abhängt. Linh ist vernünftig und schon richtig groß, ihre Schwester aber ein richtiger Wildfang. Und da ist auch noch die freche Nachbarin Pauline mit den knallroten Haaren, die ein Leben ohne Eltern richtig toll findet. (Wovon natürlich das Jugendamt nix erfahren darf!)

So richtig los geht das Abenteuer aber erst, als Pauline Linh und Tien erpresst, mit ihr eine Bande zu gründen …

Das Buch zum Film

Das Buch zum Film “Ente gut! Mädchen allein zu Haus” ist sehr stimmungsvoll geschrieben und zieht sowohl kleine als auch große Leser in seinen Bann. An manchen Stellen liest es sich ein bisschen wie ein Drehbuch, was ihm aber keinen Abbruch tut, denn die szenischen Beschreibungen machen einfach nur noch mehr Lust auf den Film, der bereits auf der Berlinale reüssiert hat, auf dem Montreal International Children’s Film Festival mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde und das “Prädikat besonders wertvoll” erhalten hat.

Wir freuen uns schon sehr darauf und möchten einem von Euch auch eine große Freude bereiten:

Verlosung: Buch plus drei Kinokarten

Einer von Euch kann für sich und seine Kids das Buch zum Film “Ente gut! Mädchen allein zu Haus” plus drei Kinogutscheine gewinnen. Die Gutscheine gelten von 26.05.2016 bis zum 31.07.2016 und können deutschlandweit in allen Kinos eingelöst werden, in denen der Film läuft.

Was müsst Ihr dafür tun?

Schreibt uns einfach bis 1. Juni 2016 in den Kommentaren, wie die Drehbuch-Autorinnen des Films heißen …

Am 2. Juni 2016 losen wir aus!

Teilnehmer an der Verlosung müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Der Gewinn wird nicht in bar ausgezahlt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Zur Einstimmung geht’s hier zur offiziellen Seite von “Ente gut! Mädchen allein zu Haus” und zum Trailer.

Cover Das große Bildwörterbuch © jourist

Das große Bildwörterbuch Englisch Deutsch

Wörterbücher kennt jeder. Aber ein fundiertes Bildwörterbuch, das Wort und Bild verknüpft – das kannte ich noch nicht. Das große Bildwörterbuch Englisch Deutsch bietet über 35.000 Wörter und Wendungen in Verbindung mit 3.500 passenden Bildern.

Von banana bis spacesuit

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Obst, © jourist

Spielerisch können Kinder (und auch Erwachsene) Englischvokabeln (dazu)lernen, indem sie in dem Bildwörterbuch blättern oder gezielt nachschlagen. Dieses ist in 14 Kapitel aufgeteilt: Los geht es mit “Tiere und Pflanzen” über “Mensch”, “Medizin”, “Haus uns Haushalt” bis hin zu “Gesellschaft”, “Kultur” und “Wissenschaft” und vielem mehr – Hinweise zur Benutzung sowie ein zweisprachiges Register inklusive.

Kreatives Nachschlagewerk

Lesemaus und Leseratte macht es richtig Spaß, in dem Lexikon zu blättern und sich von mir die englischen Begriffe vorlesen zu lassen oder – im Fall von Lesemaus – auch schon zu versuchen, sie selbst zu lesen. Eine tolle Vorbereitung für den ersten Englischunterricht und natürlich auch für später, da die Kombination von Wort und Bild das Verstehen erleichtert und der Wortschatz sich schneller einprägen lässt.

Hunde und ihre Körperteile, © jourist

Ein klassisches Wörterbuch kann das Bildwörterbuch nicht ersetzen. Aber es ist eine tolle Ergänzung, weil es auf allgemeine und fachliche Bereiche des täglichen Lebens ausgerichtet ist und viele wichtige Begriffe erhält. Die Illustrationen sind liebevoll und genau. Toll ist, dass nicht nur die Abbildungen als Ganze benannt, sondern auch einzelne Teile der Zeichnungen erklärt werden. Zum Beispiel die einzelnen Körperteile eines Hundes oder die Teile eines Raumanzugs.

Ergänzend zum Bildwörterbuch gibt es eine Gratis-App zum Download für iOS und Android.

Buchinformationen: Das große Bildwörterbuch, Jourist Verlags GmbH, Hamburg 2015

Cover: "Erwachsene dürfen alles, aber Kinder dürfen nix"

Erwachsene dürfen alles, aber Kinder dürfen nix

Stimmt das denn? Na ja, nicht so ganz! Aber eingeschränkt ist der Alltag unserer Kinder natürlich schon. Sie müssen sich beeilen, wenn wir irgendwo hin wollen. Sie dürfen nicht unendlich viele Süßigkeiten naschen oder stundenlang vor der Glotze sitzen. “Wenn ich mal Papa bin, erlaube ich meinen Kindern alles! Immer!”, sagt Leseratte zur Zeit öfter zu mir, wenn ich ihm etwas verbiete. Da kam mir das Vorlesebuch (auch zum Selberlesen geeignet) “Erwachsene dürfen alles, aber Kinder dürfen nix” von Alexandra Dannenmann gerade recht ;-).

Nobody is perfect!

Alexandra Dannenmanns Geschichten von der Drittklässlerin Nicola bieten keine einfachen Lösungen für das Familienleben. Ja, es ist nervig für ein Kind, dass es nicht alles selbst entscheiden kann und seine Eltern, wie bei Nicola, zum Beispiel heimlich nicht das Haus verlassen, wenn es eine Pyjama-Party feiert. Es ist obernervig für Nicola, dass sie meist nicht selbst entscheiden darf, was sie zum Anziehen haben möchte, wann sie einen Film guckt, ob sie überhaupt Hausaufgaben machen will oder heute mal nicht. Aber es ist halt auch ziemlich nervig, alles verbieten zu müssen, jemanden antreiben zu müssen, damit man nicht zu spät kommt. Nervig, zu gucken, ob das Kind warm genug angezogen ist, genug isst, Hausaufgaben macht, und, und, und …

Das Fazit des Buches? Kind zu sein ist im Familienalltag oft anstrengend, Eltern zu sein aber auch. Was also tun als Eltern? Kompromisse finden. Mal was erlauben, was man selbst nicht so toll findet. Wie zum Beispiel Nicolas neues Lieblings-T-Shirt. Mal die Hausaufgaben nicht nachkontrollieren, wenn es nicht so wichtig ist. Und den Kindern aufzeigen, dass unsere Verbote und Kontrollen Sinn machen, dass Regeln wichtig, aber nicht in Zement gemeißelt sind. Oder wie Jesper Juul es einmal so toll gesagt hat: “Man kann seine Kinder auch einfach nur genießen”! Und das sollten unsere Kinder auch mal tun können: Sich und ihr Leben genießen, denn sie haben schon in ihrem Alltag genug Zwänge und Regeln zu beachten.

In diesem Sinne: Nobody is perfect! Und das ist auch gut so ;-)

Buchinformationen: Alexandra Dannenmann: “Erwachsene dürfen alles, aber Kinder dürfen nix. April 2014. Ab 7 Jahre.

Verlosung: Wir verlosen ein Exemplar des Buches. Schreibt uns einfach in den Kommentaren bis 24. Januar 2016 wie Ihr es mit Verboten haltet bzw. was Ihr zu diesem Thema denkt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!