Archiv für den Monat: Januar 2015

Tidy Books Hochbett-Regal reloaded

Weihnachten ist nun schon etwas her und das neue Jahr fast schon ein bisschen alt. Da wollen wir Euch endlich berichten, wie das Hochbett-Regal angekommen ist, das uns Tidy Books zur Verfügung gestellt hat, um es auf Herz und Nieren zu prüfen. Die technischen Daten und Details haben wir Euch ja schon im ersten Post über das Hochbett-Regal mitgeteilt und deshalb jetzt endlich zur Praxis.

Himmel über Hochbett-Regal

IMG_3390Als die netten Männer von Möbel Kraft, nee Quatsch, der Weihnachtsmann und seine Helferlein endlich das Hochbett aufgebaut hatten, war es soweit: Wir konnten das Hochbett-Regal anbringen. Wir haben hierfür nur die oberen beiden vorgebohrten Löcher genutzt, da es uns damit schon fest genug vorkam. Lesemaus ist aber auch in einem Alter, in dem wir uns sicher sein können, dass sie sich nicht ans Regal hängen wird. Nach dessen Anbringung hat sie gleich darüber ihren Sternenhimmel angebracht, damit  es noch mehr zum Träumen einlädt.

Jetzt wird das Hochbett-Regal immer wieder mit neuen Inhalten befüllt, vor allem mit den Erstlesebüchern, die Lesemaus gerade so sehr liebt, auch wenn sie noch nicht lesen kann. Aber die realistischen Geschichten über kleine und größere Alltagsprobleme und Abenteuer treffen genau in ihr Herz. Was auch nicht fehlen darf, sind ein Kuscheltier und Taschentücher, die Lesemaus selten benutzt, aber – wie wir Erwachsene – immer zur Hand haben will. Und natürlich ihr kleiner, selbst gebastelter Schutzengel.

Perfekter Stauraum fürs Vorlesevergnügen

Ja und das Utensilio von sincerelyyours ist auch angekommen und sieht wirklich zuckersüß aus!

IMG_3394Durch das Hochbett-Regal und das Utensilio ist jetzt genügend Stauraum vorhanden, um das abendliche Einschlafritual gemütlich zu gestalten. Besonders, weil die Bücher im Hochbett-Regal einfach so einladend aussehen, wenn ihre Cover direkt zu sehen sind.

In diesem Sinne: Praxistest bestanden! Schönes Vorlesen und gute Nacht :-)

Kuscheltier zum Einschlafen

Und hier geht’s zu einer ganz besonderen Gute-Nacht-Geschichte

onelovelyblogaward

One Lovely Blog Award

Vor einiger Zeit hat mich Carina von nordhessenmami.de für den One Lovely Blog Award nominiert und dann kamen Weihnachten und der Jahreswechsel. Dann hat mich Andrea vom Runzelfüßchen nominiert und ich habe mich über beide Nominierungen sehr gefreut! Deshalb kommen jetzt endlich sieben Fakten über mich, die ich bei den Lieblingsgören sonst nicht verraten hätte.

Aber vorher verrate ich Euch noch die …

Regeln des One Lovely Blog Award

  • Bedanke Dich bei den Menschen, die Dich nominiert haben und verlinke diese (hab ich grad gemacht)
  • Blogge die Regeln des Awards (mach ich grade)
  • Gebe sieben Fakten über Dich bekannt (werde ich gleich tun)
  • Nominiere 15 weitere Blogger und gebe ihnen Bescheid, dass sie nominiert sind (das folgt am Ende)

Und hier kommen sie, die 7 Fakten über mich

1. “Das Internet” war mir lange Zeit suspekt, so wie früher die Menschen dachten, dass Zug fahren krank macht ;-). Heute bin ich Bloggerin, mir des hohen Suchtpotenzials aber weiterhin bewusst und schalte deshalb auch mal ab (so wie früher den Fernseher nach Peter Lustigs Löwenzahn).

2. Ich koche am besten Nudeln mit Käsesauce. Jedenfalls finden das Lesemaus und Leseratte sowie die 13 anderen Kinder in unserem Kinderladen.

3. Ich esse lieber andere Pastagerichte, zum Beispiel Nudeln mit Oliven, Rucola und getrockneten Tomaten (auch wenn ich das viel zu selten kochen darf, weil Lesemaus und Leseratte gerade nur Nudelsaucen wollen, die keine Einzelheiten erkennen lassen).

4. I hate Facebook – also die undurchsichtigen Machenschaften des Unternehmens – und bin dort trotzdem aktiv. Ein Dilemma. Denn einerseits wird mir viel zu selten das in meiner Timeline angezeigt, was mich wirklich interessiert. Außerdem finde ich es einfach blöde, dass Facebook die Lieblingsgören-Posts immer nur einem Bruchteil von Euch zeigt. Jawoll! Andererseits vernetzt es mich mit Euch und das ist natürlich wichtig und gut so!

5. Ich bin leider kein Techniknerd und hätte die Lieblingsgören an Weihnachten 2014 fast an die Wand gefahren, wenn der Lieblingsgören-Papa sie nicht gerettet hätte. 10000000 Dank dafür!

6. Ich mache Hatha Yoga und hatte ganz lang ganz doll Angst vor dem Kopfstand. Seit ich die überwunden habe, ist es nicht mehr so schlimm, wenn meine Welt Kopf steht.

7. Ich habe nach meinem Studium lange kein Buch angefasst. Warum weiß ich selbst nicht so genau, ich glaube, ich hatte einfach zu viel in zu kurzer Zeit auf einmal gelesen. Jetzt bin ich froh, dass ich wieder die Ruhe gefunden habe, mich auf dicke Schmöker einzulassen. Und natürlich auf die Welt der Kinderbücher!!!

Meine Nominierungen für den One Lovely Blog Award

Wer schon dran war und vielleicht noch einmal Lust hat mitzumachen: Würde mich sehr freuen! Wer noch nicht dran war und Lust hat, mitzumachen: Würde mich genauso sehr freuen! Und wer dran war oder nicht und keine Lust hat mitzumachen: Auch kein Problem! (Denn es soll sich ja nicht anfühlen wie ein “Bloggerinnen-Kettenbrief“, wie es Anna von BerlinMitteMom so schön formuliert hat.)

Cover Der Elefantenpups Schott Music

Der Elefantenpups

Herr Fröhlich ist bei den Tieren sehr beliebt. Jeden Morgen schlendert der Direktor lustige Lieder pfeifend durch den Zoo und begrüßt seine Bewohner. Bis eines Tages alles anders wird, weil der Elefant plötzlich ohrenbetäubend pupst und Direktor Fröhlich vor lauter Lachen eine knorrige Wurzel übersieht. Da fällt er hin und muss ins Krankenhaus – und das für eine lange Zeit.

Traurige Tiere im Zoo

Das finden die Tiere traurig. So traurig, dass ihnen gar nichts mehr Spaß macht, denn sie vermissen die Musik des pfeifenden Direktors. Auch die Kinder, die in den Zoo kommen, finden den Besuch gar nicht mehr spannend, weil die Tiere so schlechte Laune haben. Da hat der Tierpfleger eine Idee: Er fährt in die Stadt und nimmt aus dem Musikgeschäft von Herrn Klanghuber die alten Instrumente des Stadtorchesters mit.

Das Zoo-Orchester

Der Elefantenpups 1

Der Elefantenpups 2

Am nächsten Tag ist es soweit:

Der Tierpfleger trommelt die Tiere des Zoos zusammen, um ein Zoo-Orchester zu gründen: Die Dickhäuter nehmen die Blechblasinstrumente, die Vögel mutieren zu Holzbläsern, die “Freunde auf Samtpfoten” entscheiden sich für die Streichinstrumente, der Bär, der Affe und das Zebra greifen zu den Schlaginstrumenten und die Giraffe entlockt der Harfe wunderschöne Klänge.

Gemeinsam übt das buntgemischte Orchester was das Zeug hält, um wieder Leben in die Bude zu bringen und um Direktor Fröhlich mit einer musikalischen Darbietung zu überraschen.

Als der Zoodirektor zurückkehrt, präsentieren die einzelnen Gruppen ihr Können, das in ein erstes großes Zookonzert mündet. “Heute habe ich Glück! Ich heiße nicht nur ,Fröhlich’ – ich bin es auch!”, ruft Herr Fröhlich am Ende begeistert.

Tolle Heranführung an die Musik – inklusive CD

“Der Elefantenpups” ist eine musikalische Reise, denn zusammen mit dem Buch erhalten die kleinen Leser eine CD, die mit Hilfe eines Symbols mit der jeweiligen Track-Nummer an der passenden Stelle eingespielt werden kann. Zusammen mit den Tieren erleben auch die Kinder, wie sich die einzelnen Instrumente anhören und was der Unterschied zwischen Dur und Moll ist. Sie hören den “Beinbruch-Blues”, bekommen mit Hilfe des “Schildkröten-Walzers” einen Eindruck vom 3/4-Takt und können zum “Dickhäuter-Jazz” grooven. Am Ende kommt das Lied “Musik tut gut” des Komponisten Christian Klaessen zum Mitsingen (was allerdings aufgrund der Melodie ein wenig Übung bedarf).

Ein bisschen flockiger hätte KNISTER, der Autor der “Hexe Lilli” die Geschichte auf der CD vorlesen können, er klingt manchmal ein wenig behäbig. Aber: Die Geschichte wird von der musikpädagogisch erfahrenen Autorin Heidi Leenen umso kindgerechter und fesselnder erzählt und die Illustrationen von Martin Bernhard sind wunderbar fröhlich, liebevoll und detailreich. Insgesamt eine tolle Heranführung an die Musik.

Leseratte wollte übrigens danach gleich “Becken lernen” und Lesemaus “Harfe!” – was das wohl über den jeweiligen Charakter aussagt ;-).

Buchinformationen:

Heidi Leenen & Martin Bernhard: Der Elefantenpups. Direktor Fröhlich und das Zoo-Orchester, Hörspiel-CD mit KNISTER inklusive, ab 4 Jahre, erschienen bei Schott Music 2009

Erhältlich sind zudem zwei weitere Bände: Band 2: “Der Elefantenpups – Ein tierischer Geheimplan” und Band 3: “Der Elefantenpups – Rettet den Zoo!” Alle drei Bände wurden inzwischen ins Chinesische übersetzt.

Mit ihren Mitmach-Lesungen ist die Autorin Heidi Leenen häufig in Kindergärten und Grundschulen unterwegs. Und es gibt eine Pups App für Kinder ab 3 Jahren (nicht was Ihr jetzt denkt) sowie den Elefantenpups zum Download als Klingelton - wenn das mal nichts ist!Der Elefantenpups 3

Zu guter Letzt: Übrigens wollte ich die Rezension dieses schönen Buches schon längst veröffentlicht haben, aber dann kam Weihnachten und dann Silvester und dann waren die Kinder krank. So habe ich es erst jetzt geschafft – besser spät als nie, wie auch die Kehrwoche von Herzpotenzial beweist.

Happy 2015 c SRoloff

Happy 2015! Auf ein Neues :-)

2015 ist da – hurra – und wir waren es erst mal nicht. Also physisch gesehen schon, aber es gab das so ein klitzekleines Problem beim Einloggen. Das heißt, eigentlich funktionierte es überhaupt nicht mehr. Und so gab es eine kleine Zwangspause. Die war doof, aber irgendwie auch nicht, denn dadurch hab ich mir mal wieder klar gemacht, dass es sich durchaus lohnt, zwischendurch einen Gang runter zu schalten und alles ein wenig langsamer angehen zu lassen.

Das Jahr 2015 wollen wir dazu nutzen, Euch wieder viele schöne neue und alte Kinderbücher ans Herz zu legen, das ein oder andere zu verlosen und die ein oder anderen Lieblingsblogger zu Wort kommen zu lassen.

Wir freuen uns sehr auf ein buntes Jahr mit Euch! Lest vor und lasst Euch vorlesen …

Herzlichst,

Eure Lieblingsgören