Archiv für den Monat: November 2014

Tomte Tummetott - c OETINGER VERLAG

Buchverlosung: Tomte Tummetott

Hinter Türchen Nummer 6 des betreut.de-Adventskalenders verstecken sich die Lieblingsgören mit einem Beitrag über eine kuschelige Vorlesestunde im Advent.

Und damit Euch der Lesestoff im Winter nicht ausgeht, machen wir eine Verlosung: Zu gewinnen gibt es ein Exemplar des poetischen Bilderbuchs “Tomte Tummetott” von Astrid Lindgren, das von einem uralten Wichtel erzählt, der auf einem Bauernhof Menschen und Tiere beschützt und ihnen den Frühling in Aussicht stellt. Mehr lest Ihr in unserem Adventskalender-Türchen auf betreut.de.

Jeder über 18 kann sich an der Verlosung beteiligen: Schreibt uns einfach in den Kommentaren zwischen 1.12. und 23.12.2014 weitere Tipps für eine gemütliche vorweihnachtliche Vorlesestunde im Advent. Die Gewinnerfamilie geben wir an Weihnachten bekannt.

Die Verlosung läuft bis 23.12.2014. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Tidy Books Hochbett-Regal

An Weihnachten ist es soweit: Lesemaus bekommt ein Hochbett. Damit sie ihre Lieblingsbücher und Utensilien dort oben nicht vermisst, habe ich lange nach einer Ablagemöglichkeit für ihre Sachen gesucht. Neben einem süßen Utensilio, das schon versteckt bei mir im Schrank schlummert, bin ich auf das Hochbett-Regal des britischen Unternehmens Tidy Books gestoßen.

Ein Regal zum Träumen

Im Rahmen einer Kooperation dürfen wir nun die hellblaue Around the World-Sonderedition testen und ich freue mich besonders darüber, weil diese mit Eiffelturm, Big Ben und Co. so schön zum Träumen einlädt.

Hochbettregal verpacktAber von vorn: Gebracht wurde uns das Regal in einer soliden Verpackung bestehend aus zwei Kartons. Im Inneren verbarg sich das bereits montierte Hochbettregal, das vorsichtig in Noppenfolie eingehüllt war.

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Klein, aber oho!

Zuerst war ich davon überrascht, wie klein das Regal mit seiner Größe von 33 cm (h) x 53 cm (b) x 12 cm (t) ist. Aber bei der ersten Test-Befüllung  wurde mir schnell klar, dass die Größe völlig ausreichend ist, denn es soll dort eben nur Platz finden, was wirklich oben im Bett gebraucht wird: Ein, zwei Bücher, etwas zu trinken, Taschentücher, der Wecker und vielleicht ein Lieblingsspielzeug. Die Vorderleisten sorgen dafür, dass alles einen sicheren Halt im Regal findet.

Hochbettregal

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Jetzt warten wir noch auf das Hochbett, äh den Weihnachtsmann, und dann kann das Regal angebracht werden. Die drei Löcher zur Verankerung mit der Wand wurden schon vorgebohrt und eine Anleitung zur Positionierung des Hochbett-Regals sowie die Schrauben und Dübel lagen dem Paket bei.

 

Qualität ist Trumpf

Von 89 Euro für die Standardversion des Hochbett-Regals (erhältlich in den Farben Rosa, Blau, Natur und Weiß) über 99 Euro für die Around the World-Sonderedition bis hin zu 107 Euro für die personalisierte Version mit Namen ist das Hochbett-Regal sicherlich kein Schnäppchen. Aber das Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft, der verwendete Wasserlack, die Einhaltung wichtiger Sicherheitsstandards und die 7 Jahre Garantie auf das Regal lassen ein qualitativ hochwertiges Produkt erwarten.

Ob sich das Hochbett-Regal im Praxistest bewähren wird und wie leicht es sich in der Wand verankern lässt, werden wir Euch noch in einem weiteren Post berichten. Sobald der Weihnachtsmann da war ;-)!

Marie und die Dinge des Lebens

Buch-Verlosung: Marie und die Dinge des Lebens

“Marie und die Dinge des Lebens” erzählt meisterhaft illustriert von den Sonnen- und Schattenseiten des Daseins. Vom Wirbelwind Marie, der am liebsten Kekse isst, und von ihrer besten Freundin, der Großmama, die genauso verfressen ist wie sie.

Aber auch von Krankheit und Tod …

Die vollständige Rezension lest Ihr im Tidy Books Deutschland Blog, in dem ich als erste offizielle Gastbloggerin mit viel Freude besondere Neuerscheinungen vorstelle.

Hier verlosen wir zwei Exemplare des Buches für Euch, wenn Ihr uns verratet, warum für Euch und Eure Kinder das Leben lebenswert ist. Einfach kommentieren!

Die Verlosung läuft bis 26.11.2014. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Vorlesemoment zum bundesweiten Vorlesetag

Zum Vorlesetag: Unser liebster Lesemoment

Jedes Jahr veranstaltet die Stiftung Lesen am dritten Freitag im November den bundesweiten Vorlesetag. 2014 fällt die Veranstaltung auf den 21. November. An diesem Tag heißt es vorlesen was das Zeug hält, an öffentlichen Orten aus bekannten Büchern oder im Stillen zu hause. Librileo hat schon vorab eine Blogparade zum Thema “Dein liebster Lesemoment” gestartet und wir beteiligen uns gerne mit unserem derzeit liebsten Lesemoment.

Gesund lesen

Leseratte war gerade erst krank mit hohem Fieber und Schmerzen im Hals und am Kopf, wie er sagte. Mit glasigen Augen lag er abwechselnd im Bett und auf dem Sofa. Das einzige, was ihn aufmuntern konnte, waren Bücher. Und so legte ich mich neben ihn und las ihm abwechselnd aus seinen derzeitigen Lieblingsbüchern, wie Osman, der Angler, Petterson und Findus sowie aus seinen gesammelten Polizei-, Bagger-, Laster- und Feuerwehrbüchern vor. Immer und immer wieder … und abends noch sein Lieblings-Gute Nacht-Buch Plönk, das er schon fast auswendig kennt.

Plötzlich hatte er die Schmerzen und das Fieber vergessen und seine glasigen Augen waren in die Ferne geschweift zu den Geschichten, die ich ihm vorgelesen hatte. Die Krankheit war für diese Momente fast aus unseren Köpfen verschwunden.

Unser liebster Lesemoment

Bücher können nicht gesund machen, aber sie können dabei helfen, Sorgen und Krankheiten für einen kurzen Moment zu vergessen. Beim gemeinsamen Vorlesen kann man es sich gemütlich machen und besondere Augenblicke teilen ohne viel Aufhebens zu machen. Dabei tankt man unheimlich viel Kraft und fühlt sich auf einmal besser.

Deshalb ist dies unser liebster Lesemoment 2014, der den besonderen Zauber von Büchern und dem Vorlesen an sich ganz besonders deutlich werden lässt.

Fuer immer Beltz und Gelberg

Für immer

“Für immer” ist ein trauriges Buch. So traurig, dass ich es Lesemaus und Leseratte nicht vorlesen wollte und konnte, als es in unser Haus gekommen war. So traurig, dass ich selbst eine Träne verdrücken musste, als ich es gelesen hatte.

“Für immer” von Kai Lüftner und Katja Gehrmann handelt von der Sprachlosigkeit und Seltsamkeit, die andere Menschen befällt, wenn ein naher Verwandter gestorben ist. Egons Papa ist gestorben und nun ist Egon “zurückgeblieben”, wie es so oft heißt: “Aber nicht so, wie ihr vielleicht denkt, denn zurückzubleiben, hat nichts mit Dummheit zu tun. Zurück  bleiben die, die jemanden verloren haben. Für immer.”, erklärt Egon.

Flüstern, grinsen oder schweigen? Nein! Darüber sprechen!

Auch wenn die Welt noch immer so aussieht wie zuvor, für Egon ist sie plötzlich ganz anders. Gegen die Trauer helfen keine Tabletten und dass sein Papa nun für immer weg ist, erscheint ihm wie ein unendliches Labyrinth. Die Mitmenschen blicken mitleidig auf Egon, flüstern, machen hilflose Kommentare oder versuchen, besonders spaßig zu sein. Nur Egon fühlt sich weiterhin so, als ob er fällt, unendlich tief. Am schlimmsten findet er die, die gar nicht mit ihm reden. Die, die einfach nur betroffen gucken. So bleibt es an Egon, darüber zu sprechen und er erzählt dem Leser davon, wie sein Papa an Krebs gestorben ist und dass er nun fort ist. Punkt um. Nicht mehr und nicht weniger. So einfach ist das. Und so unendlich schwer.

Was bleibt?

Was bleibt ist Papa. Papa auf Egons Lieblingsfoto. Papa in Egon. Für immer. “Zumindest ein kleines Stück.”, sagt Egon. Ob das reicht? Es muss reichen und das ist für mich nach dem ersten Lesen des Buches schwer, denn es kann nicht reichen. “Wie soll es auch reichen?”, denke ich. Es soll und darf nicht sein, dass kleine Kinder ihre Mama oder ihren Papa verlieren. Das Buch muss doch mehr Hoffnung machen! Das tut es, aber nur zart, ganz zart. Denn so ist es, wenn die Trauer noch ganz frisch ist. Egons roter Drache, den er die ganze Zeit mit sich trägt, fliegt am Ende des Buches hoch in die Luft – wie eine Verbindungslinie zu seinem Papa. Da wird ihm klar, dass er seinen Papa in sich trägt und dieser kleine Papa in ihm geht niemals weg.

Ob dieses Buch, das von der Stiftung Lesen mit dem Leipziger Lesekompass 2014 (Kategorie 2-6 Jahre) ausgezeichnet wurde und im September 2013 unter “Die besten 7 Bücher für junge Leser” (Deutschlandfunk) gewählt wurde, einem Kind über die erste Trauer hinweghelfen kann? Ich weiß es nicht und ich will nichts Falsches versprechen. Kai Lüftner schreibt schonungslos ehrlich und das ist manchmal schwer. Die Illustratorin Katja Gehrmann hingegen, die für “Gans der Bär” das Troisdorfer Bilderbuch-Stipendium bekam, hat die Stimmung des kleinen Egon sehr gut getroffen und spürbar gemacht.

Vielleicht kann “Für immer” ein wenig Trost spenden und Kindern das Gefühl geben, dass sie nicht allein mit ihrer Trauer sind, denn Egon hat dasselbe erlebt.

Buchinformationen:

Kai Lüftner & Katja Gehrmann: Für immer, vierfarbiges Bilderbuch, ab 5 Jahre, erschienen bei Beltz & Gelberg, 2013

Sonea Sonnenschein

“Kinderbücher … keiner liebt sie hier so sehr, wie ich selbst”

Und mal wieder ein wunderbarer Gastbeitrag! Diesmal von der Powerfrau Katharina von Sonea Sonnenschein über die Liebe zu Büchern, Vorschulkinder, die sich für zu groß halten, um Bücher vorgelesen zu bekommen (das kenne ich auch), den Grüffelo, Bobo Siebenschläfer und das Märchenerzählen … Viel Spaß beim Lesen!

Kinderbücher … keiner liebt sie hier so sehr, wie ich selbst. Ich könnte Stunden in der Buchhandlung zubringen, vor allem in der Kinderbuchabteilung. Vielleicht schreib ich ja selbst eins. Irgendwann. Wenn die Kinder groß sind.

Meine Kinder sind leider in ihrer Buchauswahl sehr wählerisch und bevorzugen grundsätzlich die Bücher, die ich nach gefühlten 968 Malen (in diesem Jahr) nicht mehr lesen mag. Aber das ist eine andere Geschichte …

In den letzten Wochen und Monaten fand der Sonnenschein Bücher vorgelesen zu bekommen plötzlich doof. Das traf sich einerseits ganz gut, denn ich fand Conni mittlerweile auch ziemlich nervig und kannte die Geschichten schon in und auswendig … der Sonnenschein auch. Und weil sie ja „ein großes Mädchen“ ist und nicht zuletzt ein Vorschulkind, tat sie so, als würde sie ihre Conni-Geschichten selbst lesen. Manchmal musste ich mich echt zusammenreißen nicht laut loszulachen … es war einfach zu süß!

Das Löwenkind ist da ganz anders als seine große Schwester. Er liebt sein Baggerbuch, er begeistert sich jeden Tag aufs Neue für den Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat und ruft jedes Mal laut vergnügt „Wauwau! Hund!“ und die kleine Maus vom Grüffelo ist seine wahre Heldin. Das Löwenkind hört gebannt den Geschichten von Bobo Siebenschläfer zu, genau so wie seine Schwester, als sie noch ein „kleines Mädchen“ war und ist immer ganz andächtig, wenn ich ihm die Heule Eule vorlese. Eigentlich schleppt er mir ständig irgendwelche Bücher an, die vorgelesen werden müssen …  oder aber einfach die Bilder geschaut werden sollen… händchenhaltend, angekuschelt, herzerwärmend.

Heute Abend wollte das Löwenkind vor dem Einschlafen noch einmal durch den Moritz Moppelpo durchblättern. Heute Morgen musste unbedingt sein Buch mit den Tierlauten mit aus dem Haus.

Aber auch für den Sonnenschein darf ich wieder zur Geschichtenerzählerin werden. Märchen sind gerade schwer angesagt. Hänsel und Gretel ganz besonders. Ich verstehe das, einerseits. Als Kind habe ich auch Märchen geliebt und heute noch spiegeln sie viele Erinnerungen meiner Kindheit. Gerade jetzt im Herbst ist Märchenzeit. Andererseits … wenn man selbst Kinder hat, findet man plötzlich all diese Geschichten mit der Hexe und dem bösen Wolf zu gruselig für das eigene Kind. Wahrscheinlich wäre ich gar nicht selbst auf die Idee gekommen, meinem Kind all diese Grimmschen Märchen vorzulesen, wenn nicht ihre Kitagruppe das Thema als Jahresthema gewählt hätte. Und noch nie habe ich den Sonnenschein so interessiert einer Geschichte lauschen gesehen wie bei den Märchen (und die befürchteten Albträume bleiben aus). Vielleicht gehe ich ja in einem anderen Post noch etwas intensiver auf den pädagogischen Aspekt von Märchen ein.

Wir danken Dir, liebe Katharina, für diesen tollen Blogbeitrag und wünschen Dir, Deiner Familie und vor allem Sonea Sonnenschein alles Gute. Macht so weiter, Ihr seid toll!

Momsrock

#MOMSROCK oder “Was ich wirklich gut gemacht habe!”

In der fünften Klasse habe ich mich in der Schul-Disko bei “We will rock you” von Queen auf den Boden gekniet, um mit beiden Händen lautstark mitzuklatschen. Heute knie ich mich nieder, um Schuhe zu binden, alte Kekskrümel unter dem Sofa hervorzuholen, um zu trösten, Haare zu ordnen und Jacken zu schließen. Die neue Spezies, die ich anbete, sind meine Kinder. Und auch wenn sie mich oft an den Rand des Wahnsinns bringen, sie rocken meine Hütte und mein Leben. Aber rocke ich auch?

Vom Enten füttern und Anhimmeln

Leseratte (fast 3) antwortete auf die Frage, was ich denn gut mache: “Die Enten mit Brot füttern!” Nur leider haben wir seid sehr langer Zeit keine Enten mehr gefüttert, denn es war ja Sommer. Aber vielleicht hat das letzte Mal bei ihm einen besonders guten Eindruck gemacht, zumal er das meiste von den trockenen Brötchen selbst aufgegessen hatte. Lesemaus (5) sagte schlicht und einfach: “Alles!” Da wurde es mir ganz warm ums Herz. Aber – to be honest – so richtig nachempfinden konnte ich das nicht, sondern ich dachte: “Na ja, noch sind sie klein und himmeln mich an, egal was ich tue!”

Was mache ich eigentlich gut?

Da habe ich mir mal die Frage gestellt, was ich eigentlich gut mache und bin Lucie Marshall sehr dankbar für ihre Blogparade, denn wann fragt man sich das als Mutter eigentlich überhaupt mal?

10 Dinge, die ich in letzter Zeit als Mama wirklich gut gemacht habe

Hier meine persönliche Liste der Top Ten der Dinge, die ich in letzter Zeit richtig gut gemacht habe:

1. Ich habe meine Tochter als böse Fee und meinen Sohn als Fledermaus verkleidet laut kreischend bei ihrem Halloween-Rundgang begleitet und dabei sogar etwas Neues über den Reformationstag gelernt.

2. Ich habe mich nach über 15 Jahren das erste Mal wieder auf’s Pferd geschwungen, um später einmal mit meiner Tochter zusammen auszureiten, und hätte mir dabei fast den Hals gebrochen.

3. Ich habe von Fischstäbchen über Nudeln mit Pesto bis hin zu Pfannkuchen mit Zucker vieles gekocht, was vor allem meine Kinder mögen – und ab und zu mal was Gesünderes ;-).

4. Ich bin fast jeden Morgen mit verbogenem Rücken aufgewacht, weil sich ein kleines Wesen in unser Bett geschlichen hat und ich mich verdreht hingelegt habe, um ein ängstliches Händchen zu halten.

5. Ich habe Lieblingsbücher, wie “Alles über Dinosaurier” oder “Filly Princess Magic – Eine Feier für Crystal (oder “Mamas persönliche Folterkammer”)” zum gefühlt 100.000. Mal vorgelesen und im Auto “Conny ist krank” und “Der kleine Eisbär” in Dauerschleife gelauscht.

6. Ich bin wild durch die Wohnung gehopst und habe mich mit meinen Kindern kichernd im Kreis zur Musik MEINER Wahl gedreht, die ihnen dann doch irgendwie gefallen hat.

7. Ich habe meine Tochter zu ihrer Lieblingsballettlehrerin in ihren Lieblingsballettkurs gebracht, auch wenn die anderen Mütter dort nur darüber reden, wie erfolgreich ihre Kinder mal sein werden und jetzt schon sind. Mein Sohn ging parallel dazu mit mir zusammen zum Kinderturnen zu seiner “Minnemonika (Monika)” und der Geräuschpegel war ohrenbetäubend.

8. Ich habe sie tagein tagaus getröstet, umfangen, bekuschelt und ermutigt, wenn ihnen etwas weh tat und sie Kummer hatten und mich mit ihnen zusammen über die kleinen Dinge des Lebens gefreut, zum Beispiel über ein Eichhörnchen auf der Terrasse.

9. Ich habe ihnen zugehört, wenn sie mir die Geschichten ihrer kleinen Welt erzählten, über Bagger und Zauberfeen plauderten, und dabei mit jedem Mal etwas Neues dazugelernt.

Und zu guter Letzt etwas Pathos:

10. Ich habe sie über alles geliebt und tue es jeden Tag mehr und würde jederzeit alles tun, um sie zu beschützen.

Mensch, da ist mir doch mehr eingefallen als ich dachte und hey: Es hat echt gut getan, mal darüber nachzudenken, was ich als Mutter gut gemacht habe und nicht, was schlecht. Und ich bin gar nicht rot geworden vor Lobhudelei, sondern sogar ein bisschen stolz und ein bisschen zufriedener. Und das sollten alle Mütter mal ausprobieren, wenn sie wieder darüber nachdenken, warum ihr Kind noch nicht bis Hundert zählen oder die Schuhe allein zubinden kann.